US-Boy Timmy Reyes letzten Sonntag beim O’Neill Cold Water Classic auf einem Peeler in Steamer Lane. Der Spot, um den sich die ganze Surfszene Santa Cruz‘ dreht und immer schon drehte und wo vielleicht eine der begehrtesten Wellen der Welt bricht. Wenn heute ein guter Swell auf „die Lane“ trifft, ist es nicht ungewöhnlich, 150 Long-, Short- und Bodyboarder im Lineup um jeden Wasserhügel kämpfen zu sehen. Das war aber nicht immer so, denn früher, also in den 50er und 60er Jahren, als es noch keine Leashs gab, kostete jeder Fehler an diesem Spot eine Stange Geld. Wer stürzte, musste zusehen, wie das Weißwasser sein Board in den Klippen der Felsenbucht zu Staub zermalmte. Der Grund, warum zwei Steamer-Locals 1970 auf die Idee kamen, ihre Boards mit einer Leine am Fuß zu befestigen und so die Leash erfanden. Einer war übrigens Pat O’Neill, der Sohn der Wetsuit-Erfinders Jack O’Neill. Wer sehen will, wo früher der Boardfriedhof in den Klippen war und wie lange diese Welle laufen kann (bis zu 250 Meter), bekommt hier einen guten Überblick aus der Vogelperspektive.

Foto: WSL/ Prefontaine

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