Heute Nacht gewinnt Kelly Slater den Fiji Pro. So lautet unsere Prime-Surfing-Prognose und die beruht auf drei guten Gründen. Es gibt allerdings auch einen Risikofaktor.

Kelly hat wieder Spaß

Vor dem Fiji Pro lief es nicht gut für Kelly Slater. Er flog in den ersten Runden aus den Wettkämpfen auf der Worldtour und rutschte in der Rangliste auf Platz 35 ab. Kelly wäre mit dieser Leistung nicht einmal für die Tour im nächsten Jahr qualifiziert. Viele spekulierten über den Grund für Kellys Formkrise und waren sich meist einig, dass es an den Wellen lag. Denn sobald der Ozean nicht mit absoluter Perfektion aufwarten kann, verliert Kelly fast augenblicklich das Interesse und hat keine Lust mehr zu surfen.

Jetzt, beim Fiji Pro, ist das anders: Die Wellen in Cloudbreak waren „as good as it gets“ und werden heute Nacht zum Finale nochmal richtig aufdrehen. Folglich hatte auch Kelly Spaß ohne Ende und surfte wieder genau auf dem Niveau, das alle von ihm vermisst hatten. Kurz: Kelly war wieder der Alte und surfte wie vom anderen Stern.

10 Punkte für Kelly Slater zur Eröffnung seines Heats.