5 J-Bay-Momente, die du nicht verpassen darfst

Credit: WSL / Kirstin Scholtz

Am Wochenende gab es bei den J-Bay Open einen absolut unkooperativen Ozean, das Wort Gottes (der Surfwelt) sowie ein blutiges Gesicht. Wir haben die besten Momente des WSL-Worldtourstopps in Südafrika für euch herausgesucht.

Der „Verdammte-Sonntagmorgen“-Heat

Sonntag war ein seltsamer Tag in Jeffreys Bay. Laut Vorhersage sollte der Onshore blasen und der Swell verschwunden sein. Tatsächlich wehte bei Sonnenaufgang Offshore den anrollenden Lines entgegen. Es sah gut aus. Klar dass der Contest „on“ ging und Jordy Smith gegen John John Florence im ersten Viertelfinale antrat. Doch kaum waren die beiden Surfer im Lineup hatte der Ozean keine Lust mehr zu kooperieren. Es schien fast so, als wäre Neptun eingefallen, dass eigentlich schlechte Bedingungen herrschen sollten und es jetzt höchste Zeit wäre, die auch zu liefern.

 

Die Zusammenfassung des verdammten Sonntagmorgens im Video.

Kurz: Es war plötzlich flat. Kein Set wollte sich mehr zeigen. So ging das zehn Minuten ohne eine gerittene Welle, und der Heat bekam einen Restart, begann also von vorne. Wieder tickte die Uhr, wieder gab es keine Wellen, und beinahe wäre es zu einem zweiten Restart nach zehn Minuten ohne jegliche Action gekommen. Doch dann machte John John auf einer kleinen Welle einen Takeoff und bekam die erste Wertung. Danach folgten ein paar gerittene Wellen, aber beide Surfer bekamen nur einen guten Ritt zusammen. John John landete einen Air, Jordy erwischte doch noch ein Set, und kurz vor Schluss brauchte John John 3.17 Punkte (eine minimale Wertung), um die Führung zu übernehmen. Es kam eine Welle, keine gute, John John schaffte gerade so einen Floater und einen Close-Out-Turn. Eigentlich ein Ritt zum Vergessen (auf Profiniveau), doch in diesem Heat brachte er mit 3.37 Punkten den Sieg. Jordys Reaktion darauf: „Die letzte Welle war total overscored.“

Die Punktewertungen sprechen für sich: Viel gesurft wurde nicht in diesem Viertelfinale und gute Wellen gab es noch weniger.
Die Punktewertungen sprechen für sich: Viel gesurft wurde nicht in diesem Viertelfinale, und gute Wellen gab es noch weniger.