Surfen, wo andere sterben?

Man sagt, dass die meisten australischen Surfer ihr Leben lang an ihrem Homespot bleiben und dort auch sterben. Torren Martyn ist da eine Ausnahme. Er reist mit Jeep und Zelt durch Down Under und zeigt uns die schönsten Wellen und einsamsten Strände.

In der ersten Folge der „Lost Track“-Reihe steuerte Surfabenteurer Torren Byron Bay an – kein wirklicher Geheimtipp, aber Startpunkt seiner Reise, die am Ende mehrere tausend Kilometer auf den Tacho seines Jeeps spulen wird. 2876 hat Torren bereits hinter sich und ist mittlerweile in North South Wales angekommen. Aber von den überfüllten Stränden rund um Sydney hält er sich genauso fern wie von herkömmlichen Shortboards. Seit wir dieses Video gesehen haben, sind wir glühende Torren-Martyn-Fans. Was der Australier da mit seinem Twin Fin veranstaltet, hat mit einfachem Surfen nichts zu tun. Bei ihm wird aus jeder Welle eine Leinwand, und jeder Turn wirkt wie ein kunstvoll gesetzter Pinselstrich voller Anmut und Eleganz. Torrens Surfen verdient das Prädikat „stylisch“, das heutzutage leider viel zu leichtfertig vergeben wird…