Supersturm trifft auf Skeleton Bay

Letzten Dienstag war es soweit. Der Swell, auf den alle gewartet hatten, traf am Spot der besten und zugleich gemeinsten Tube der Welt ein.

Ein Supersturm umrundet gerade die Welt und…

Afrika war die erste Küste, die den Swell abbekommen sollte (welche Länder noch auf der Route der Superzelle liegen, erfahrt ihr hier). Und natürlich war Skeleton Bay der Spot, auf den sich die gesamte Aufmerksamkeit richtete. Nicht zu Unrecht, wie der Clip beweist.

Aber wie fühlt sich eine Session in Skeleton Bay an?

Gemeiner als du denkst. Denn alles beginnt mit einem zwei Kilometer langen Marsch zur Spitze des Points. Dort ist exaktes Timing gefragt, um nicht von dem Shorebreak ungespitzt in den Sandboden gerammt zu werden. Dahinter wartet dann eine unbarmherzig Strömung, die dich entlang des Points vom Takeoff-Spot wegreißen will. Du musst unablässig dagegen ankämpfen und hast doch keine Chance auf der Stelle zu bleiben. Wahrscheinlich bekommt man etwa zwei oder drei Chancen auf eine Welle, bevor man von der Strömung ganz ans Ende des Points gespült wurde. Das heißt aber noch nicht, dass man gesurft ist. Denn die Drops sind jenseits von senkrecht und selbst die besten Pros werden immer wieder von Skeleton Bay gefressen. Aber wenn du es schaffst, dann bekommst du als Gegenleistung die Barrel deines Lebens. Eigentlich ein fairer Deal.