Beobachtungen aus Bells Beach

Seit Donnerstag wird in Bells Beach beim Rip Curl Pro gesurft, und langsam biegt der Contest auf die Zielgerade ein. Sowohl Männer als auch Frauen haben die ersten drei Runden hinter sich. Zeit für eine Zwischenbilanz.


Es war dick…
am Ostersonntag in Bells und zwar viel dicker, als es auf dem Bildschirm rüberkam. Klar wird das, wenn man Mason Hos Bericht über die Surfbedingungen nach seinem Heat hört: „Ganz im Ernst, da draußen könnte man locker sterben, einfach so. Es ist so heftig. Wenn du von einem großen Set erwischt wirst, würde deine Leash ziemlich sicher reißen und ohne einen Jetski in der Nähe wäre dann echt die Kacke am Dampfen“, lautete Masons Einschätzung. Zur Erinnerung: Mason ist große Wellen gewohnt. Auf Hawaii surfte er diesen Winter einen Megaswell nach dem anderen, wurde im Januar von einer Lippe in Waimea Bay beinahe in zwei Teile gehauen und stürzte beim Eddie dann ein 30-Fuß-Face in die Tiefe. Wenn Mason also sagt, dass es heftig war, dann war es echt heftig.
Die Highlights des größten Tages der ganzen Waiting Period. Am Morgen vor dem Start des Contests wurde Mason übrigens auch noch beim Freesurfen von einem Freakset erwischt und niedergemäht. „Danach habe ich echt Sterne gesehen“, meinte der Hawaiianer nur.