Cloudbreak Monsterwelle Nummer 1

Es war ein strohblonder Kalifornier mit Dauergrinsen, der am Montag (als der Monsterswell in Fidschi eintraf) die Welle des Tages ritt. Genau, wir sprechen von Dane Gudauskas.


Wer jetzt aber denkt, dass Dane leichtes Spiel gehabt hätte, der täuscht sich gewaltig. Dane wurde vom Foamball in der Tube eingesaugt, von Freaksets „inside“ erwischt und über das gesamte Riff gespült. Aber Dane wäre nicht Dane, wenn er nach einem guten Ritt nicht so gute Laune versprühen würde, dass der gesamte Lineup sich mit ihm freut. Tatsächlich hat Dane so vielleicht sogar die Session gerettet, denn nicht alles lief am Montag nach Plan in Cloudbreak (alle Ereignisse im Detail findet ihr hier).

Was war geschehen?

Tatsächlich sah am Sonntagabend alles noch nach einem Surftag für die Geschichtsbücher aus. Ein gigantischer Swell rollte auf Fidschi zu, und an dem lokalen Flugplatz waren angeblich mehr Oversized-Boardbags innerhalb von 48 Stunden ausgeladen worden als jemals zuvor. Man konnte annehmen, dass sich so ungefähr jeder Big-Wave-Surfer auf den Weg gemacht hatte, doch dann war der Lineup teilweise komplett leer und nie mehr als 15 Surfer im Wasser. Ein Grund war natürlich der Wipeout von Aaron Gold, der daraufhin reanimiert werden musste. Aber selbst als bekannt wurde, dass es Aaron wieder gut geht, blieb die Zurückhaltung der Surfer groß. Am frühen Nachmittag sah es dann sogar so aus, als ob alle zu ihren Booten zurückkehren und die Session beenden würden. Doch genau in diesem Moment machte Dane den Takeoff auf der Welle des Tages und entfachte solch eine Energie im Lineup, dass  sich die Stimmung sofort drehte und einige wieder zurück zum Peak paddelten.