Surfer reden viel und sagen doch oft wenig. Manchmal aber fällt ein Satz, bei dem wir nur denken: WTF! Und den besten dieser Sprüche der ganzen Woche präsentieren wir euch immer in unserem „Wort zum Sonntag“.

Heute mit Dale Richards, der uns den Ort beschreibt, an dem die Träume von Surfern in Australien enden, die Profi werden wollten: Die Minen im Outback, also mitten in der Wüste, bei wahrhaft höllischen Temperaturen von bis zu 55 Grad. Dale war etwa 21, als sein Traum vom Pro ausgeträumt war. Er holte keine guten Contestergebnisse mehr und verlor seine Sponsorenverträge. Kurz: Er war pleite und brauchte Geld, also suchte er einen Job in den Minen im Nordwesten Australiens. Seine Tage waren fortan von Sand und Schweiß bestimmt und seine Nächte von den Abgründen der Arbeiterstädte.

“The first time I was picked up, we drove through the town and it was the craziest thing ever. No girls, just men, and men that just drink and work. That was their life: drink everyday and the weekend was just crazy every time I went out. The pub in port Hedland holds the record for the most stabbings in one night.”

 

2007 gewann Dale noch die Trials beim Quiksilver Pro an der Gold Coast und surfte einen Heat gegen Kelly Slater und Andy Irons - er verlor. Übrigens: Dale war einer der ersten Surfpros mit Aboroigine-Wurzeln.
2007 gewann Dale noch die Trials beim Quiksilver Pro an der Gold Coast und surfte einen Heat gegen Kelly Slater und Andy Irons – er verlor. Übrigens: Dale war einer der ersten Surfpros mit Aborigines-Wurzeln.