Alles begann, als Chad Richmond sein erstes Board aus einem Foamblank geshapt hatte. Nicht das erste Surfboard für Chad, der Surfer aus San Diego hatte als „Backyard-Shaper“ schon einige Boards nur aus Holz gebaut: Alaias in verschiedenen Längen und auch ein hohles Fish-Board.

„Zuerst war ich von der Arbeit mit dem Schaumkern begeistert“, erzählt Chad, der keineswegs vom Shapen lebt, sondern für seinen Lebensunterhalt Videos produziert. „Alles war so viel leichter im Vergleich zur Arbeit mit Holz. Doch dann sah ich den Haufen an Abfallmaterial, den ich beim Shapen produziert hatte und fühlte mich bei dem Anblick tatsächlich richtig schlecht.

Die Lösung: Alte, kaputte Boards in neue transformieren.

Foamblanks sind in Sachen Performance und Verarbeitbarkeit praktisch unschlagbar. Aber wir alle reden vom Umweltschutz und wollen unseren negativen Einfluss auf die Natur so weit wie möglich reduzieren, und in diesem Punkt schneiden Foamblanks wirklich nicht gut ab.“ Die Lösung: Alte, kaputte Boards in neue transformieren. Doch es war praktisch unmöglich, Information oder Erfahrungsberichte zu bekommen. Also gründete Chad zusammen mit seinem Surfbuddy und Webdesigner Logan Brown vor knapp vier Monaten reshape.surf – eine Plattform für alle „Backyard-Reshaper“, die ihre Erfahrungen austauschen wollen.

reshape-Chad-Richmond
Der Kalifornier Chad Richmond macht aus Boards, die keiner mehr will, Boards, die Designpreise gewinnen könnten.

Mit welchem Reshape-Design Chad beinahe einen Contest gewonnen hätte, seht ihr auf der nächsten Seite.