Drei Lektionen über Peru

Miguel Tudela ist 21 und der neue Shooting-Star aus Peru. In diesem Video räumt er mit drei Vorurteilen über sein Heimatland auf.

1. In Peru ist das Wasser immer kalt

Dafür sorgt normalerweise der Humboldt-Strom, der das kalte Wasser der Antarktis an der Westküste von Südamerika und an Peru vorbeileitet. Aber in El-Niño-Wintern wie dem vergangenen (mehr dazu hier) wird dieses Phänomen abgeschwächt, und das Wasser ist selbst ganz unten im Süden (wo normalerweise mindestens ein 3/2er her muss) so warm, dass man wie Miguel in dem Clip durchaus in Boardshorts surfen kann.

2. In Peru sieht die Küste überall gleich aus

Steile Klippen und karge Felsformationen – dieses Bild hatten wir von der peruanischen Küste. Dieses Vorurteil wird in diesem Video nicht unbedingt widerlegt, aber wir waren erstaunt, wie ungewöhnlich die Küste dort aussieht. Ungefähr so stellen wir uns den Mond mit Meer und Wellen vor.

3. Peruaner bleiben am liebsten zu Hause

Die Wellenqualität in Peru gibt den meisten Locals keinen Grund, ihre Heimat zu verlassen, denn im Grunde haben sie alles, was sie brauchen vor der Haustür: Points, Beachbreaks und sogar Big-Wave-Spots. Trotzdem reist Miguel für sein Leben gern (was ein lukrativer Sponsorenvertrag natürlich auch erleichtert), am liebsten nach Hawaii, wo er beweist, dass er Cojones in der Größe eines Düsenjets besitzt. Denn die Wellen, die er dort surft, sind gut und gerne ebenso groß.