Wenn du glaubst, dass die Pros bei einem Contest nur zu ihren Heats auftauchen und sonst ihre Freizeit genießen, liegst du falsch. Verdammt falsch sogar.

Die Realität sieht anders aus

Wer sich im Laufe der letzten Tage im Umkreis der Contestbank des Quiksilver Pro France in Hossegor herumgetrieben hat, sah nämlich, dass die Profis quasi an diesem Stück Strand lebten. Immer wieder gingen sie ins Wasser und surften den Spot. Und zwar keinesfalls nur zu den besten Gezeiten. Nein, sie versuchten die Sandbank bei jedem möglichen Wasserstand zu surfen, um der Welle immer mehr Geheimnisse zu entlocken. Wenn dann ein Pro tatsächlich doch mal eine Pause machen musste, nahm sein Coach den Platz am Strand ein, beobachtet jede Veränderung des Spots und hielt alle Details in seinem Notizbuch fest. Surfpro zu sein ist eben inzwischen auch ein echter Knochenjob geworden. Etwa, wenn der Ozean einer aufgewühlten Sturmsee gleicht und man trotzdem surfen muss…

Ein paar Ritte von Mittwoch. Die Wellen liefen zwar zu schlecht für den Contest, ins Wasser gingen die Pros dennoch.

 

Perspective @john_john_florence #QuikPro #France | Oct 4 – 15

A video posted by World Surf League (@wsl) on

Heute Morgen sah der Ozean dann schon viel freundlicher aus, als die Sonne über den Profis im Lineup aufging. Etwa eine Stunde später starteten dann die Heats.

Dieser Ritt von Conner Coffin am Dienstag ist übrigens immer noch der beste, der auf der Contestbank zu sehen war. Leider aber nur beim Freesurfen.

Die Vorhersage für morgen sieht gut aus. Gut möglich also, dass uns der Atlantik mit so einem Anblick überraschen wird.
Die Vorhersage für morgen sieht gut aus. Gut möglich also, dass uns der Atlantik mit so einem Anblick überraschen wird.

Live dabei…

sein kannst du morgen gegen 8 Uhr hier per Livestream. Und alles, was du sonst noch über den Quik Pro France wissen musst, findest du hier.