Heute machen wir einen Abstecher an die amerikanische Ostküste. Dorthin, wo die Winter lang, kalt und unbarmherzig sind. Nicht nur für Surfer eine echte Herausforderung, wie Fotograf Ryan Struck zu berichten weiß…

„Um dieses Foto zu schießen, positionierte ich mich auf einer eineinhalb Meter hohen Schneeverwehung am Strand – bei minus fünf Grad und eisigem Wind. Der Spot ist etwa eineinhalb Stunden von New York City entfernt und liegt auf einer sogenannten ‚Barrier Island‘. So werden die dem Festland vorgelagerten Landzungen genannt, die die Küste vor Sturmfluten schützen sollen. Die Bedingungen an diesem Tag waren einfach unglaublich und es gab unzählige dieser peelenden Linken. Fies war nur die Strömung, die wie ein reißender Fluss durch den Lineup zog und den wenigen Surfern im Wasser das Leben schwer machte. Je nachdem, wie gut die Saison ist, bekommen wir solche Wellen im Winter fast jede Woche. Die richtige Sandbank zur richtigen Gezeit zu finden ist nicht leicht, aber mit ein bisschen Glück wird man an der Ostküste mit Weltklasse-Bedingungen belohnt.“

Ryan Struck, Fotograf aus Brooklyn, der sich auf Cold Water Surfing spezialisiert hat und in den letzten sechs Jahren die Surfszene an der Ostküste für seinen Blog dokumentiert hat

Hier geht’s zur Friday Evening Wave von letzter Woche…