Erst Donnerstag vor einer Woche brach diese Welle und war der perfekte Willkommensgruss für Thomas Schmidt, der gerade 1.400 Kilometer am Steuer seines Vans verbracht hatte, um zu ihr zu kommen.

Ein Ausblick, der jeden einzelnen der 1.700 Anreisekilometer wert ist.
Ein Ausblick, der jeden einzelnen der 1.700 Anreisekilometer wert ist.

„Alles begann mit einer schlechten Vorhersage für Frankreich: Es war kalt, regnete, die Wellen waren winzig und dazu auch noch Onshore. Die Flaute auszusitzen und an der französischen Küste auf Besserung zu warten, war wenig verlockend. Die Alternative: Ein spontaner Roadtrip nach Portugal. 17 Stunden und 1.400 Kilometer später waren wir im Süden Portugals in Carrapateira und surften bei Sonnenschein cleane 3-Fuß-Lines. Es kam dann zwar immer ein wenig Wind auf. Trotzdem fanden wir jeden Tag Wellen von 2 bis 6 Fuß. Die Zeit war aber knapp, nicht einmal eine Woche blieb, bis ich wieder zurück in Frankreich sein musste. Klar, dass bei dem Zeitdruck Murphy’s Law es sich nicht nehmen ließ, auf dem Rückweg zuzuschlagen. Ein Kühlschlauch riss, den ich zuerst mit einer Tape-Reparatur noch für 300 Kilometer flicken konnte. Dann entschied ich mich aber, dass ein Profi ran muss. Also habe ich irgendwo in der Mitte Spaniens den Abschleppdienst gerufen, wurde dann in einem Gewerbegebiet direkt vor einer Disco abgestellt und bekam am nächsten Tag in der Werkstatt zumindest ein Provisorium, mit dem ich es zurück nach Frankreich schaffte.“

Thomas Schmidt, Surfcoach und Gründer von mycustomsurf.com

Böse Überraschung auf dem Rückweg. Inzwischen ist Tommy aber wieder in Frankreich angekommen.
Böse Überraschung auf dem Rückweg. Inzwischen ist Tommy aber wieder in Frankreich angekommen.

Letzten Sommer verbrachte Tommy übrigens die gesamte Saison auf den Malediven. Was er dort erlebt hat, lest ihr hier.

Hier geht’s zur Friday Evening Wave von letzter Woche…