Diese Woche schickt uns eine unserer liebsten deutschen Surferinnen in das verdiente Wochenende: Janni Hönscheid machte vor kurzem gemeinsam mit Teahupoo-Chargerin Keala Kennelly und Playmate Sylvi Bodi die Telos Islands per Boot unsicher. Was für eine verrückte Truppe! Was die drei dort erlebt haben? Erfahrt ihr in der neuen PRIME Surfing-Ausgabe, die seit gestern am Kiosk liegt. Einen kleinen Vorgeschmack bekommt ihr aber schon einmal hier:

„Es fühlt sich immer noch an, als würde ich träumen. Ich schaue hinauf in den Himmel, die Farben verändern sich im Sekundentakt von Pink zu Orange und von Lila zu Rot. Wie ein tropisches Polarlicht. Ein Set rollt rein, als ich gerade wieder rauspaddle. Keala will die erste Welle Sylvi schenken, Sylvi aber lieber Keala, Keala dann mir und ich Sylvi. Während wir uns uneinig sind, rollt die erste Welle glassy und leider vollkommen ungesurft an uns vorbei. Nur der Himmel spiegelt sich in der glatten Oberfläche. Das Set besteht aus vier Wellen, und so zeichnet jeder nach und nach seine eigenen Spuren in den Sonnenuntergang. Diese Welle, die wir den ganzen Tag lang surften, heißt ‚Church Right‘. Wir haben sie für uns alleine und sie läuft so gut, wie es nur geht. Tatsächlich könnte es sein, dass wir den Tag des Jahres gescort haben. Was für ein Glück, denn nur einen Tag zuvor hatte ich nicht mehr geglaubt, dass wir jemals hier ankommen würden. Dieser Bootstrip war bis zu diesem Zeitpunkt nämlich in etwa das größte Chaos, in das ich je geraten bin.“

Janni Hönscheid, Surfer und Model 

Foto: Jason Childs

Hier geht’s zur Friday Evening Wave von letzter Woche…