Heute sind wir in Südafrika, wo es einen Spot gibt, der XXL-Wellen in absoluter Perfektion brechen lässt. Kalt ist es aber trotzdem, und als haifrei würden wir die Gegend auch nicht bezeichnen.

Fotocredit: Rebelsessions.com/ Grant Scholtz

Der Spot:

Dungeons ist wohl der bekannteste Big-Wave-Spot in Südafrika. Denn die meisten Fotos von riesigen Wasserbergen, auf denen sich winzig klein erscheinende Surfer in die Tiefe stürzen, sind dort entstanden. Doch genau in derselben Bucht, nur auf der anderen Seite, gibt es ein weiteres Riff. Genannt wird der Spot Sunset Reef, und auch dort scheinen die Wellen keine Höhengrenze zu haben. Außerdem bricht der Spot wie ein perfekter A-Frame. Denn im Gegensatz zu Dungeons, wo die Wellen wild und unruhig brechen, erheben sich die XXL-Peaks von Sunset perfekt und clean aus dem Ozean.

Die schöne Schwester von Dungeons: Sunset Reef
Die schöne Schwester von Dungeons: Sunset Reef
Wie gesagt: Haifrei ist die Gegend nicht.
Wie gesagt: Haifrei ist die Gegend nicht.

Der Surfer:

Der Mann, der sich am 15. August in diesen 15 bis 18 Fuß hohen Sunset-Brecher stürzte, heißt Mike Schlebach und trägt den Spitznamen „Sheriff“. Denn Mike ist der Vorsitzende des Cape Big Wave Trust – eine Art Verein, der vor vier Jahren von all den Jungs gegründet wurde, die regelmäßig Dungeons und Sunset surfen. Mikes Aufgabe umfasst dabei, die Interessen der lokalen Surfcrew zu vertreten, wenn irgendeine Firma oder Organisation einen Big-Wave-Event an ihren Spots veranstalten will. „Das sind etwa 30 bis 40 Surfer, die hier immer im Wasser sind, wenn die großen Swells anrollen – ganz egal ob eine Kamera läuft oder nicht“, erklärt Mike. „Wenn es um einen geplanten Contest geht, bin ich dafür zuständig, alle Informationen auf den Tisch zu legen und abstimmen zu lassen.“

Das Foto:

Das Bild ist für die REBEL Sessions entstanden, einen Big-Wave-Contest in Südafrika. Dabei treten die Surfer aber nicht an einem einzigen Tag gegeneinander an, sondern haben vom 1. Juli bis zum 8. Oktober Zeit, das beste Foto auf der größten Welle zu produzieren.

Ein paar der Highlights, die dieses Jahr schon im Rahmen der REBEL Sessions gefilmt wurden.

Und hier geht’s zur Friday Evening Wave von letzter Woche an das berühmte Ende der Straße in Tahiti, wo Teahupoo auf seine Opfer wartet.