Du musst verstehen, dass für Surfer an der Ostküste der USA Wellen absolut keine Selbstverständlichkeit sind. Da spricht man nicht von Tagen ohne Swell, sondern von ganzen Wochen. Wenn dann ein Hurrikan Wellen bringt, kennt die Dankbarkeit keine Grenzen. 

Der Swell der (fast) heiligen Hermine

Wir hatten ja schon berichtet, wie nah Himmel und Hölle zusammenliegen können, wenn ein Hurrikan im Spiel ist. Jetzt haben wir aber noch ein paar Augenzeugenberichte von verschiedenen Spots an der Ostküste bekommen.

New York:

„Long Island feuerte aus allen Zylindern“, sagte der New Yorker Fotograf Matt Clark. „So einen Swell gab es seit fünf Jahren nicht mehr. Der 5. September war einfach episch. Keine Closeouts, kein Sideshore-Schwapp, keine Kälte… Es hatte 24 Grad, perfekte Peaks so weit das Auge reicht, keinerlei Strömung. Solche Tage gibt es hier eigentlich nicht.“

 

New Yorks Pro-Surfer Balaram Stack hatte Geburtstag und surfte das erste Mal seit sechs Wochen, als Hermine Wellen schickte – was hätte er sich Besseres wünschen können?

Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick nach New Jersey.