Okay, das Paradies ist als Ortsbezeichnung ganz schön hoch gegriffen. Aber schaut euch doch diese Wellen an. Da wäre jeder andere Name doch eine maßlose Untertreibung, oder?


Die Reise von Deutschland ins Paradies dauert fast drei Tage. Dann bist du endlich da und siehst den Mentawai-Spot Lance’s Rights mit eigenen Augen. Eine Welle von solch unwirklicher Präzision, dass sie schon in unzähligen Surfvideos und Werbeclips zu sehen war. Nun ist Lance’s Right auch noch ein Contestspot geworden. Zwar nicht für die Worldtour, sondern nur für einen kleinen Wettbewerb der Qualifikationstour, aber vielleicht war das ja auch nur der Anfang. Denn solche Wellen, wie sie beim Mentawai Rip Curl Pro am vergangenen Wochenende brachen, hielt die Worldtour für die Surfer das gesamte letzte Jahr nicht bereit.

Es heißt: "Wenn du in Lance's Rights nicht gebarreld wirst, dann wirst du nie gebarreld werden."
Es heißt: „Wenn du in Lance’s Rights nicht gebarrelt wirst, dann wirst du nie gebarrelt werden.“ Credit: WSL
"Lance's Right ist definitiv seicht", sagen alle, die dort schon einmal gesurft haben. "Alles sieht easy aus, bis ein großes Set vor dir auftaucht, du duckdivest und dabei plötzlich mit deinem Board über das Riff schrammst."
„Lance’s Right ist definitiv seicht“, sagen alle, die dort schon einmal gesurft haben. „Alles sieht easy aus, bis ein großes Set vor dir auftaucht, du duckdivest und dabei plötzlich mit deinem Board über das Riff schrammst.“ Credit: WSL
Die Endsection der Welle trägt den Namen "Surgeon's Table" aus gutem Grund: Etliche Surfer haben dort ihre Haut zurück gelassen.
Die Endsection der Welle trägt den Namen „Surgeon’s Table“ aus gutem Grund: Etliche Surfer haben dort ihre Haut zurück gelassen. Credit: WSL

Und auf der nächsten Seite haben wir für euch noch ein Video aus dem Paradies versteckt.