Mick Fanning und die Angst vor dem Hai

Vor einem Jahr rammte ein Hai Mick Fanning während des WSL-Contests in J-Bay. Jetzt hat Mick den legendären Righthander in Südafrika zum ersten Mal wieder gesurft und verraten, ob Angst im Spiel war.

Angst gehabt?

„Zuerst war Angst da“, meinte Mick nach der Session Anfang dieser Woche. „Aber sobald ich den Wetsuit anhatte, war alles gut.“ Wohl keine Übertreibung, denn heute morgen war Mick schon wieder in J-Bay im Wasser. Eine gut informierte Quelle vor Ort meinte auch: „Mick surfte über eine Stunde und zwar so, als ob nie etwas passiert wäre.“

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Heute Morgen in J-Bay: Die Wellen sind besser geworden.
Heute Morgen in J-Bay: Die Wellen sind besser geworden.

Wer sich das Video genau ansieht, sieht übrigens nicht nur kleine, aber absolut perfekte J-Bay-Lines, sondern auch Micks neue Haikontakt-Vermeidungsstrategie. Denn die Unterseite seines Boards ist blau. Letztes Jahr waren alle seine Boards auf der Unterseite noch grellgelb. Der Farbe Gelb haftet nämlich der Ruf an, Haie anzulocken. Taucher sprechen daher auch von „Yum Yum Yellow“. Blau wird dagegen keine Köderwirkung zugeschrieben. Der Hai, der Mick vor einem Jahr den Schrecken seines Lebens einjagt, soll übrigens ein Weißer Hai von über vier Metern Länge gewesen sein.

Der Contest in J-Bay

Mick wird auch, wie angekündigt, beim diesjährigen WSL-Contest in J-Bay antreten, der am 6. Juli beginnt, und ist schon eine Woche vorher nach Südafrika gekommen. Vielleicht, um zu sehen, ob er sich im kalten Wasser von J-Bay wieder wohlfühlt oder nur an den Hai denken kann.

Wer es nochmal sehen will: Auf der nächsten Seite findet ihr das Video der Begegnung von einem Hai mit Mick Fanning.