Möge die Pipe-Show beginnen

Morgen geht der Volcom Pipe Pro los. Vier Gründe, warum du diese Show nicht verpassen darfst:

1. Der Swell wird mächtig sein!

Derselbe Swell, der gestern schon Jaws in eine wahre Gladiatorenarena verwandelt hat, schickt auch heute noch mächtige Wellen an Hawaiis Küsten. In Pipe sind Brecher mit 25 bis 30 Fuß hohen Faces vorhergesagt. Daher ist es auch gut, dass der Volcom Pipe Pro erst am Freitag beginnt. Denn so ein Swell ist einfach zu groß für Pipe. Da brechen dann am äußersten Riff (dem sogenannten 3rd Reef) Wellen, die als wahre Weißwasserlawinen über den normalen Takeoff-Spot rollen. Ein Contest ist bei so einem Seegang unmöglich. Am Freitag werden dann allerdings 10- bis 15-Fuß-Faces erwartet – die perfekte Größe für riesige Barrels.

Kleiner Rückblick zum gestrigen Showdown in Jaws.

2. Die Besten der Besten sind da!

Der Volcom Pipe Pro ist eigentlich „nur“ Teil der Qualifikationstour. Trotzdem treten zwei der besten Surfer der Championship Tour an: Kelly Slater und John John Florence. Pipe ist eben Pipe, und eine Gelegenheit diesen Spot fast alleine bei guten Bedingungen zu surfen, lassen sich selbst die Besten nicht entgehen.

3. Welche Show zeigt der größte Showman überhaupt?

Niemand surft Pipe wie Jamie O’Brien. Nicht nur, weil er dort schon mal im Kajak in die Tube zieht, sich auf aufblasbaren Poolmöbeln ‚over the falls‘ gehen lässt oder er auf seinem Foamboard tiefer in der Barrel ist als manch anderer Pro auf seiner Gun. Nein, Jamie surft diesen Spot auch auf seinen normalen Boards in einer anderen Dimension (er ist ja auch direkt vor Pipe aufgewachsen) und ist natürlich auch beim Volcom Pipe Pro dabei. Seine Heats sollte man sich also wirklich nicht entgehen lassen.

Ja, das ist Jamie O'Brien in einem Kajak in einer Tube in Backdoor.
Ja, das ist Jamie O’Brien in einem Kajak in einer Tube in Backdoor.

4. Was können die Europäer?

Pipe ist immer der ultimative Test für alle Europäer. Hier entscheidet sich, ob sie die Welle aller Wellen dominieren oder sie von der Welle dominiert werden. Daher wird es spannend, Leonardo Fioravanti aus Italien (der sich übrigens vor einem Jahr beim Volcom Pipe Pro den Rücken brach) im Duell gegen Pipe zu beobachten. Genauso wie unseren Exildeutschen mit Wohnsitz in Portugal: Nic von Rupp, der ebenfalls auf Hawaii dabei ist.

Nic von Rupp kennt sich auf jeden Fall mit Barrels wie Pipe aus.
Nic von Rupp kennt sich auf jeden Fall mit Barrels wie Pipe aus.

Los geht’s am Freitag gegen 18.30 Uhr. Livestream hier…