Alle News, die für uns Surfer wichtig waren oder werden, auf einen Blick. Heute mit dem Bestseller des vergangenen Jahres, dem Sturm des aktuellen Jahres und der besten Mavericks-Session seit einem Jahr. 


Bumsvoll war es…
in Mavericks. Zwar noch nicht bei Sonnenaufgang, als das erste Set am Donnerstag, den 4. Februar, über dem weltbekannten Riff im Norden Kaliforniens brach. Aber etwa 30 Minuten später hatten die ersten Surfer den Lineup erreicht (rauspaddeln dauert aber auch eine halbe Stunde) und dann folgte die Flotte aus Booten und Jetskis, die sich Mavericks vom Hafen aus näherte. Am Ende waren dann fast alle da, die so eine Welle reiten können: Praktisch die gesamte Big Wave Tour, etliche Big-Wave-Charger aus Hawaii und wohl jeder Kalifornier, der sich Mavericks zutraut. Insgesamt tummelten sich rund 60 Surfer um den Takeoff-Punkt. Vielleicht ging es etwas chaotisch zu, dennoch waren sich alle einig: Es war der beste Tag seit einem Jahr in Mavericks.

Was aus der Ferne schon recht gewaltig aussieht...
Was aus der Ferne schon recht gewaltig aussieht…
wirkt bei näherem Hinsehen noch viel brutaler. Von dieser Lippe will wirklich niemand getroffen werden. Manch wurden es trotzdem.
…wirkt bei näherem Hinsehen noch viel brutaler. Von dieser Lippe will wirklich niemand getroffen werden. So manch einer musste diese Erfahrung allerdings machen…

Geforscht hat…
das australische Surfmag Stab und zwar nach dem bestverkauften Surfboard im letzten Jahr. Und das Ergebnis hat uns überrascht. Denn nicht das Hypto Krypto von Haydenshapes, dem man fast während jeder Surfsession begegnet, wurde am häufigsten über die Ladentheken der Surfshops gereicht, das landete nämlich nur auf Platz 2. Nein, am beliebtesten war das Evo von Firewire. Ihr wisst schon, das Modell ohne Nose.

Ging weg wie warme Semmeln. Kein Wunder, dass Kelly Slater nun auch das Mastermind hinter dem Evo für seine Boardlinie arbeiten lässt.
Ging weg wie warme Semmeln. Kein Wunder, dass Kelly Slater nun auch den Mastermind hinter dem Evo, Daniel Thomson, für seine Boardlinie arbeiten lässt.

Das Evo im Einsatz.

Erinnert ihr..
euch noch an Supersturm Herkules, der im Januar 2014 mit riesigen Wellen und Orkanböen über Europa herfiel? Ja? Gut, denn nächste Woche können wir das Schauspiel noch einmal erleben. Okay, ganz so wild wird es nicht, denn Herkules war für Meteorologen so etwas wie der perfekte Sturm. „Ein Ereignis, wie man es wohl nur einmal im Leben miterlebt“, meint auch Ben Freeston, der Chef-Forecaster von Magic Seaweed. „Tatsächlich kann es auch kaum einen gewaltigeren Sturm als Herkules geben, da die Sturmzelle damals quasi über den gesamten Atlantik reichte und somit ihre maximalen Ausmaße erreicht hatte.“ Kurz: Größer geht nicht. Gefühlt wird kommende Woche aber keinen Unterschied zu Herkules bringen. Ab Montag donnert ein XXL-Swell auf Europas Küsten, der jetzt aktuell auf dem offenen Meer mit Wogen von über 50 Fuß gemessen wird. Für Surfer wird es aber eine Woche, in der man besser vor dem Fernseher (oder wahlweise im Bett) bleibt, denn zusammen mit dem Swell trifft auch ein Onshore-Sturm ein, der so manchen Ziegel vom Dach reißen wird.

Swellprognosekarte für Montag Mittag: 50 Fuß treffen in Großbritannien ein. Aber Italien sieht eigentlich ganz gut aus.
Swellprognosekarte für Montag Mittag: 50 Fuß treffen in Großbritannien ein. Aber Italien sieht eigentlich ganz gut aus, oder?