Alles, was für Surfer wichtig war oder wird, auf einen Blick.

Riesig…
sind die Erwartungen zu Weihnachten in Nazaré. Denn genau am 24. soll ein wahrer Monsterswell auf Portugals Küste treffen, und der Red Chargers Event könnte über die Bühne gehen sowie per Livestream übertragen werden. Aber Vorsicht, bis dahin vergehen noch ein paar Tage, und das Wetter ist nun mal ein launischer Mitspieler.

Ein Foto, das vor einem Jahr entstand. Vielleicht sieht es ja bald wieder so aus in Nazaré.
Ein Foto, das vor einem Jahr entstand. Vielleicht sieht es ja bald wieder so aus in Nazaré.

Echt mies…
waren die Surfbedingungen am Donnerstag, dem letzten Tag der Pipe Masters auf Hawaii. Wenn man sich etwas aus dem Fenster lehnen möchte, kann man behaupten, dass bei solchen Wellen normalerweise wohl kein Surfer im Wasser gewesen wäre. Aber der Contest war „on“, musste er auch, denn die folgenden Tage sahen nach Miniswell aus. Tatsächlich machte das aber kaum etwas aus, denn der Kampf zwischen Mick Fanning und Adriano de Souza um den Titel gestaltete sich spannend wie ein Thriller. Vielleicht sogar, weil die Wellen so schlecht waren. Tatsächlich brauchten die Surfer oft nur einen 3- oder 4-Punkte-Ritt, um ihren Heat zu gewinnen. Nur gibt es solche Wertungen eben kaum in Pipe. Hier gilt: Du wirst gebarrelt und bekommst eine Menge Punkte, oder du wirst nicht gebarrelt und bekommst vielleicht ein oder zwei Punkte. Das Problem war nur, dass kaum eine Tube machbar war. Am Ende holte sich Adriano dann den Titel und den Sieg in Pipeline, nachdem Mick im Halbfinale gegen Gabriel Medina rausgeflogen war. Aber praktisch jeder Heat hätte sich in der letzten Sekunde nochmal drehen können.

Verdammt krass…
waren die Wellen am Mittwoch, dem vorletzten Tag der Pipe Masters. Die Brecher waren groß, fies und brutal. Aber was für eine Show, wenn sich die weltbesten Surfer Bedingungen stellen, die sonst wohl kaum ein Surfer meistern kann (mal abgesehen von der Horde an Hardcore-Locals in Pipe). Übermenschliche mentale Stärke zeigte an diesem Tag auch Mick Fanning. Er hatte am Morgen erfahren, dass sein Bruder in der Nacht verstorben war, trat trotzdem in Pipe an und gewann alle seine Heats.

Ganz übel…
hat es Bede Durbidge erwischt, als er bei den Billabong Pipe Masters in seinem Heat die erste Welle anpaddelte. Er war beim Takeoff wohl zu spät dran, fiel mit der Wellenlippe in die Tiefe, wurde von der brechenden Welle wieder nach oben gesaugt und direkt auf das Lavariff von Pipeline geschleudert. Kaum tauchte der Kopf des australischen Pro-Surfers auf, sah man, dass etwas nicht in Ordnung war. Denn die wohl treffendste Beschreibung für Bedes Gesichtsausdruck in diesem Moment würde wohl „schmerzverzerrt“ lauten. Er wurde schnell von den Lifeguards an Land gebracht und ins Krankenhaus gefahren. Die Diagnose, die er dort bekam, lässt einen schon beim Gedanken daran schaudern: doppelter Hüftbruch.

Die Folgen für Bede Durbidge sehen ziemlich unangenehm aus.
Die Folgen für Bede Durbidge sehen ziemlich unangenehm aus.

Was ist da los…
bei Quiksilver? Der Surfcompany scheinen nämlich die Surfer davon zu laufen. Zuerst war es Kelly Slater im letzten Jahr, dann folgte vor wenigen Wochen Dane Reynolds und nun auch noch Craig Anderson, der seinen Vertrag zum 31. Dezember auslaufen lässt. Alle drei waren über etliche Jahre für Quiksilver unterwegs, und alle drei gehören sicher zu den Surfern mit der größten Fangemeinschaft. Wer bleibt da noch im Team? Der wohl bekannteste Surfer dürfte nun Jeremy Flores sein, gefolgt von dem Basken Aritz Aranburu oder dem Australier Matt Banting.

Craig Anderson, der vielleicht stylischte Surfer aller Zeiten?
Craig Anderson, der vielleicht stylischte Surfer aller Zeiten?

In den Mainstream-Medien angekommen…
ist endgültig John John Florence. Den hat nämlich die amerikanische Ausgabe des Männermagazins GQ befragt und zwar nicht zum Thema Surfen, sondern über seine Ernährung als Sportler. Viel überraschender als sein Menüplan (Gut: frischer Fisch, Salat, Gemüse, Hühnchen, Haferflocken, Pasta. Schlecht: Fastfood. Ganz schlecht: Croissants.) waren dabei allerdings seine Schlafgewohnheiten. John John liegt nämlich nach einem Videodrehtag um 20 Uhr im Bett statt um die Häuser zu ziehen und pflegt zusätzlich noch ein kleines Schläfchen am Mittag einzuhalten. Quasi als Energiebooster. Alle, die sich selbst auch besser ernähren wollen – einfach hier clicken.

Und die News aller News…
kommt von Kelly Slater, der uns einen Blick in die Zukunft des Surfens ermöglicht hat. Faszinierend ist auch, wie er dieses Geheimnis so lange hüten konnte. Hier gibt’s alle weiteren Infos dazu…