Alle News, die für uns Surfer wichtig waren oder werden, auf einen Blick. Heute mit Weltmeistern im Trainingslager, einem aggressiven Delfin und circa 10.000 Haien.

Surfen verboten…
war auf La Réunion bis vor wenigen Wochen. Grund war natürlich die unheimliche Serie von Haiangriffen, die am 19. Februar 2011 ihren Anfang nahm. Seitdem wurden 18 weitere Attacken gezählt und Surfen als Folge offiziell verboten. Zumindest bis heute, Samstag, denn fast auf den Tag genau fünf Jahre nach dem ersten Angriff findet wieder ein Surfcontest auf La Réunion statt. Ermöglicht durch neu installierte Hainetze, die die Strände Boucan Canot und Roches Noires inklusive des Lineups schützen sollen. Im Unterschied zu früher sitzen die Surfer nun hinter der langen Reihe aus Schwimmkörpern, die das Netz markieren.

Jeremy Flores ist für den ersten Contest seit Jahren ebenfalls in seine Heimat La Reunion gekommen. Aber nicht, um mitzusurfen, sondern um etwas Werbung als eine Art Event-Pate. Im Hintergrund sieht man übrigens die Markierung des Hainetzes.
Jeremy Flores ist für den ersten Contest seit Jahren ebenfalls in seine Heimat La Réunion gekommen. Aber nicht, um mitzusurfen, sondern um etwas Werbung als eine Art Event-Pate zu machen. Im Hintergrund sieht man übrigens die Markierung des Hainetzes.

Der Weltmeister…
ist gelandet, hieß es in Snapper Rocks. Tatsächlich dauert es noch knapp drei Wochen bis der erste Event der World Surfing League in Snapper Rocks startet, doch Adriano de Souza ist schon vor Ort und studiert die Sandbank. Anscheinend will der Brasilianer alles daran setzen, seinen Weltmeistertitel aus dem letzten Jahr zu verteidigen. Und er ist nicht der Einzige: Mick Fanning, Parko, Julian Wilson – alle haben die Bank schon getestet.

Adriano trainiert in Snappers genauso wie..
Adriano trainiert in Snappers genauso wie…
...Mick Fanning und etliche andere Pros.
…Mick Fanning und etliche andere Pros.
Nur Josh Kerr nicht, der versucht sich im Bierbrauen.
Nur Josh Kerr nicht, der versucht sich im Bierbrauen.

Nicht beim Training…
ist allerdings Kelly Slater. Der ist nämlich noch auf Hawaii und nahm an einer Art Kanu-Surfcontest in den Wellen von Makaha teil. Wohl ein faszinierendes Schauspiel, denn sogar ein Wal klatschte Beifall vor lauter Begeisterung.

Kelly surft im Auslegerkanu und...
Kelly surft im Auslegerkanu…
...und das Publikum klatscht vor Freude.
…und das Publikum klatscht vor Freude.

In Florida…
wurde auch geklatscht – allerdings eher aus Entsetzen als vor Begeisterung. Denn praktisch nur einen Steinwurf vom Ufer entfernt wanderten am Freitag vor einer Woche geschätzte 10.000 Haie die Strände Palm Beach und Jupiter entlang. Solche Wanderungen sind auch gar nicht so selten, nur finden sie normalerweise weiter südlich statt. Manche sagen, dass die steigenden Temperaturen ein Grund für den ungewöhnlichen Ort sein könnten.

Jeder kleine dunkle Fleck entspricht...
Jeder kleine dunkle Fleck entspricht…
...einem dieser Burschen hier. Weltweit wurde übrigens noch kein Mensch von so einem Schwarzspitzenhai angegriffen.
…einem dieser Burschen hier. Weltweit wurde übrigens noch kein Mensch von so einem Schwarzspitzenhai angegriffen.

 

Dick war…
es gestern, am Freitag, in Nazaré. Verdammt dick sogar, wenn man dem Australier Mick Corbett glauben darf. Denn der meinte am Abend über sein Foto nur: „Das war keines der großen Sets.“

Angeblich nur eine der "kleineren Wellen" des Tages.
Angeblich nur eine der „kleineren Wellen“ des Tages.

Gebrochen ist…
der Knöchel von Lakey Peterson. Die Pro-Surferin aus den USA, die locker zu den Top 10 der Weltbesten zählt, fiel einer vielleicht hüfthohen Welle zum Opfer. Ein Video des Unfalls gibt es auf Lakeys Instagram-Account – unglaublich wie eine so kleine Welle so viel Schaden anrichten kann.

Lakey-Peterson-NewsderWoche