Alle News, die für uns Surfer wichtig waren oder werden, auf einen Blick. Heute mit verschwundenen Tsunami-Warnbojen, einem Sack voll Geld für die Gold Coast und einer Menge Blumenkränze.


Die Erde bebte…

am Mittwoch vor Indonesien. Genauer gesagt 800 Kilometer weit auf dem Meer vor der Stadt Padang auf Sumatra (der Hafen, von dem die meisten Charterboote Richtung Mentawais ablegen). Die Stärke des Erdbebens lag bei 7.7, was recht heftig ist und natürlich jeden sofort wieder an den Tsunami von 2004 denken lässt. Damals fand das Beben mit einer Stärke von 9.1 in derselben Region statt und löste verheerende Tsunamis aus, die Indonesien, Indien, Sri Lanka und die Malediven trafen.

Das Epizentrum des Erdbebens vor Sumatra.
Das Epizentrum des Erdbebens vor Sumatra, bei dem zum Glück kaum etwas passiert ist.

Auch am Mittwoch wurde ein Tsunamialarm ausgelöst, allerdings gab es keinen. Grund war die Richtung, in die sich die Erdplatten verschoben haben. Passiert das am Meeresgrund nämlich nur horizontal (wie am Mittwoch) bebt nur die Erde. Verschieben sich die Platten aber horizontal (wie 2004), wird der Ozean in Bewegung versetzt und ein Tsunami rollt los. Vielleicht erinnert ihr euch auch noch, dass nach den Tsunamis von 2004 etliche Warnbojen in Zusammenarbeit mit Deutschland im Indischen Ozean installiert wurden, um in Zukunft vor so einer Katastrophe zu warnen. Am Mittwoch stellte sich nun heraus, dass keine davon mehr funktioniert. „Gestohlen, demoliert oder einfach nur kaputt“, meinte ein Sprecher des indonesischen Katastrophenschutzes.