Der Spot One Palm Point liegt in Indonesien, das Wasser ist tropisch warm und doch tragen die Surfer hier lange Wetsuits und Booties. Wer die Welle einmal brechen sah, versteht warum.


Wo:
One Palm Point ist ausschließlich per Boot zu erreichen. Denn der Spot liegt vor der unbewohnten Insel Panaitan Island, die zu Java gehört. Ein Ort, an dem nichts schiefgehen sollte, da das nächste Krankenhaus über fünf Stunden entfernt ist.

Was:
Eine brutale Lefthand-Barrel, die es an manchen Tagen mit den längten Tubes der Welt aufnehmen kann. Wer hier surft, zahlt früher oder später den Preis dafür. Denn der Spot ist seichter als seicht. Tatsächlich schwappen vielleicht noch 30 oder 40 Zentimeter Wasser über das scharfe und unebene Riff, wenn eine Welle bricht. Der Grund, warum selbst die besten Surfer in Indo Wetsuits als Schutz über ihrer Haut tragen.

So sieht es aus, wenn alles glatt läuft: Jackson im Inneren von One Palm Point.
So sieht es aus, wenn alles glatt läuft: Jackson im Inneren von One Palm Point.
So sieht es aus, wenn nicht alles glatt läuft: Jackson nach seinem Wipeout zurück an Bord.
So sieht es aus, wenn nicht alles glatt läuft: Jackson nach seinem Wipeout zurück an Bord.

Wer:
Jackson Coffey, hauptsächlich bekannt als Bruder seiner beiden Schwester Ellie-Jean und Holly-Sue, die es dank ihrer Selfies zu wahrem Starruhm in der Surfwelt gebracht haben. Davon mal abgesehen surft Jackson auf einem Level, dass er es selbst auch zu Ruhm und Ehre bringen kann. Der Clip von One Palm Point, der im Herbst letzten Jahres entstand, ist Beweis genug dafür.

Jackson Coffey, der im Vergleich zu seinen Schwestern recht unbekannte Bruder
Jackson Coffey, der im Vergleich zu seinen Schwestern recht unbekannte Bruder.
Dank der Selfie-Arbeit von Ellie-Jean und Holly-Sue wurden die Coffey-Familie aus Australien auch schon als die Kardashians des Surfens bezeichnet.
Dank der Selfie-Arbeit von Ellie-Jean und Holly-Sue wurde die Coffey-Familie aus Australien auch schon als die Kardashians des Surfens bezeichnet.

Wie:
Jacksons Bericht klingt so: „Der Swell war zwischen 6 und 8 Fuß, aber man musste lange auf die Sets warten, immer so ungefähr 30 Minuten. Wenn dann eines anrollte, war es schlau, immer die zweite Welle des Sets zu nehmen, die ließ immer einen Hauch mehr Wasser über dem Riff. Mehr als eine Unterarmlänge überstieg die Wassertiefe aber sowieso nie. Auf einer Welle flog ich dann auch Kopf voraus aufs Riff. Da steckte ich buchstäblich in einer Spalte fest, aus der ich richtig herausklettern musste. Nur um im nächsten Moment in knöcheltiefem Wasser einer 6-Fuß-Weißwasserwalze gegenüberzustehen. Alles, was ich tun konnte, war auf dem Riff davonzurennen.“

Jackson Coffey vs. One Palm Point in bewegten Bildern.