Diese Woche kündigte O’Neill seine langfristige Kollaboration mit der Umweltorganisation Parley for the Oceans an. Das gemeinsame Ziel der beiden Unternehmen: die riesigen Müllberge in unseren Meeren zu reduzieren – zum Beispiel mit Hilfe einer Kollektion, die komplett aus recyceltem Ozean-Plastik besteht.

Die O’Neill x Parley for the Oceans Kollektion kommt im Sommer 2016 in die Läden und ist aus funktionellem Eco-Textil gefertigt, das aus recyceltem Ozean-Plastikmüll hergestellt wird. Die T-Shirts und Boardshorts kommen also im Grunde direkt aus dem Meer. „Ohne sauberes Wasser und Wellen würde wir als Unternehmen nicht existieren“, erklärt O’Neill CEO Willem Haitink den Grund für die Initiative. „Als im Surfsport verwurzelter Konzern ist es unsere Pflicht – ebenso wie die eines jeden, der das Meer liebt – umgehend zu handeln und dabei zu helfen, unsere Ozeane zu schützen.“

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Für O’Neill und Parley for the Oceans ist die Kollaboration aber nicht nach einer Kollektion beendet. Sie planen weitere Projekte, die ein Umdenken im Umgang mit Plastik bewirken sollen. Wer jetzt meint, dass nur eine weitere Surffirma plötzlich auf öko macht, irrt: O’Neill engagiert sich bereits seit 1996 für unsere Meere, etwa mit dem von Jack O’Neill ins Leben gerufenen Projekt „Sea Odyssey“, das sehr erfolgreich Aufklärungsarbeit an Schulen  betreibt und die nächste Generation darüber informiert, wie wichtig die Ozeane für unser gesamtes Ökosystem sind.

Als im Surfsport verwurzelter Konzern ist es unsere Pflicht – ebenso wie die eines jeden, der das Meer liebt – umgehend zu handeln und dabei zu helfen, unsere Ozeane zu schützen.

Die Kollaboration mit Parley for the Oceans ist der nächste Schritt und richtet sich direkt an uns – die Surfer und Verbraucher. „Wir müssen unsere Aufmerksamkeit auf die Meere richten und, noch wichtiger, Lösungen finden“, meint Cyrill Gutsch, Gründer von Parley for the Oceans. „Vor uns liegt die Herausforderung, einen intelligenten Ersatz für unseren bereits vorhandenen Bedarf an Plastik zu entwickeln. Gleichzeitig lässt sich unnötiger Müll sowie die Plastikproduktion reduzieren, indem wir auf altes Plastik zurückgreifen und dieses weiterverwenden. Der beste Weg ist hier zusammenzuarbeiten, und unsere Kollaboration mit O’Neill ist ein entscheidender Schritt in diese Richtung.“

Boardshorts aus Eco-Textil.

Kurz gesagt: Plastikmüll wird es immer geben, aber wir können den Teufelskreislauf durchbrechen, indem wir ihn recyceln und er nicht im Meer, sondern in unserem Kleiderschrank landet!