Der Sommer ist da! Es ist heiß und höchste Zeit, sich im Meer abzukühlen. Ihr wollt auch, habt aber noch keine Idee wo? Dann lest doch erstmal, wo die bekanntesten Gesichter der deutschen Surfszene diesen Sommer surfen. 

Der Boottripper – Marc Piwko

Marc ist der deutsche Meister von 2015 und kommt aus Barcelona. Wellen jagt er aber nicht nur im Mittelmeer.

Marc auf einer deutlich kühleren Welle als auf den Malediven.

Was steht diesen Sommer für dich auf dem Programm?

Diesen Sommer war ich im Juni zuerst auf den Malediven und habe dort einen Boottrip gemacht. 2010 war ich zum ersten Mal dort und seitdem ist es mein absoluter Lieblingsort für pure Surftrips! Auf den Malediven kann man äußerst gut das Gleichgewicht zwischen Surfen und Ausruhen finden, da die Wellen den ganzen Tag lang funktionieren. Somit kann man zwischendurch in dem kristallklaren Wasser schnorcheln und mit Delfinen, Rochen, Haien und tausend anderen Fischen schwimmen.

Mit welchen Erwartungen bist du in den Trip gestartet?

Die Konditionen dort sind meiner Meinung nach perfekt, um sein Surfen zu verbessern: Das Wasser ist warm, die Wellen laufen lange und haben eine gute Form. Außerdem sind die Riffe nicht allzu scharf und meistens tief genug unter Wasser, um ungewollten Kontakt zu vermeiden. Leider wird das langsam sehr bekannt, und die Crowds werden immer größer. Dennoch ist die Atmosphäre im Wasser meistens sehr entspannt. Wenn die Wellen 5 bis 6 Fuß erreichen, wird es an manchen Spots schon heftig, und die meisten Leute bleiben eher auf den Booten und riskieren es nicht, ins Wasser zu gehen!

Gibt es irgendetwas, was dort auf keinen Fall passieren sollte?

Auf keinen Fall darf die Leash reissen. An vielen Spots landet das Board dann nämlich auf den Felsen, und die Folgen eines solchen Vorfalls sind meistens unumkehrbar.

Welchen Quiver nimmst du mit?

Da die Größe der Wellen sehr variiert, nehme ich meinen ganzen Quiver mit! Sind ja nur 3 Bretter. Ein 5’9“ für kleinere Wellen (es kann durchaus sein, dass es manchmal nur hüfthoch ist), ein 5’11“, das ich dann meistens benutze, wenn die Wellen schulterhoch bis double-overhead sind und das Step-Up 6’5“, das immer dabei ist, aber fast nie benutzt wird, weil die Wellen nicht oft über double-overhead anwachsen. Auf jeden Fall alles mitnehmen, was in das Boardbag passt! Es kann ja auch leicht passieren, dass Boards kaputt gehen.

Gibt es sonst noch etwas, das dort unverzichtbar ist und unbedingt mit muss?

Natürlich wie immer Zink! Wenn möglich auch auf jeden Fall Schnorchelmaterial und PADI-Schein um evtl. tauchen zu gehen. Sehr praktisch ist es auch, Proviant mitzunehmen, um immer genug Energie zum Surfen zu haben: Haferflocken, Nüsse, Müsliriegel… Dann auch noch ein Mittel gegen Übelkeit, da es manchen Leuten auf dem Boot sehr schlecht wird. Ansonsten After-Sun, Sonnenbrille, neue Leashes, Wachs für tropisches Wasser, Ding Repair Kit und Karten oder jegliche anderen Spiele!

Auf der nächsten Seite verrät Janina Zeitler, welche Spots sie diesen Sommer abklappert.