Alle News, die für uns Surfer wichtig waren oder werden, auf einen Blick. Heute mit unheimlichen Meeresbewohnern, dem neuen Frisurentrend für junge, heiße Surfer und dem außergewöhnlichsten Tag des Jahres auf Bali.


John John Florence will…
Weltmeister werden. Okay, irgendwie wollte John John sicher schon den Titel holen, seitdem er auf die World Tour gekommen ist. Aber 2016 scheint er es nun wirklich ernst zu meinen. So ernst sogar, dass der Superstar aus Hawaii auf eine Menge Spaß verzichtet und stattdessen trainiert. So flog John John direkt, nachdem er den Eddie Aikau Contest gewonnen hatte, an die Gold Coast. Er ließ Hawaii, das einen Hammerswell nach dem anderen erlebte, hinter sich und surfte als Vorbereitung auf den Quiksilver Pro knapp zehn Tage lang kleine Wellen im überfüllten Snappers-Lineup. Außerdem holte er sich einen Coach: Bede Durbigde (der Surf-Pro aus Australien, der sich im Dezember in Pipe das Becken brach und deshalb noch für einige Monate ausfällt). Denn Bede ist im Gegensatz zu John John Florence nicht für sein gottgegebenes Talent bekannt, sondern für seine Fähigkeit, sich auf eine Aufgabe zu fokussieren. Das Erste, was John John dann von Bede lernte, war, nicht mehr immer alles zu geben. „Contestsurfen ist anders“, meint John John über seinen neuen Ansatz. „Du gibst nicht alles, sondern nur etwa 80 Prozent. Du musst dich zurückhalten.“ Hört sich also so an, als ob die Zeiten von „Alles oder Nichts“ für John John vorbei sind.

Ein paar Highlights von John John auf der Tour 2015. Weltmeister wurde er so nicht, aber vielleicht klappt es 2016 mit dem neuen Ansatz in Sachen Zurückhaltung.