News der Woche – 13

Alle News, die für uns Surfer wichtig waren oder werden, auf einen Blick. Heute mit Politikern, die Wellen klauen, und einer ganzen Reihe an Worst-Case-Szenarios.

Ganz übel erwischt…
hat es Aaron Gold. Ironischerweise nicht auf einer Welle der Größenordnung XXL. Ja, der Mann, der vielleicht die größte Welle aller Zeiten surfte (wenn man Tow-In mal weglässt), wurde an der North Shore Opfer einer kleinen 4-Fuß-Welle. Aaron surfte den Spot Gas Chambers, eine schnelle, hohle und recht seichte Linke in der Nähe von Sunset. „Als die Welle vor mir zumachte, drehte ich Richtung Strand ab, fuhr vor dem Weißwasser, kickte mein Board zur Seite und ließ mich ins Wasser fallen“, erzählt Aaron. Nichts Besonderes also, einfach ein Kick-Out, wie ihn jeder Surfer während praktisch jeder Session macht. Doch dann ging alles schief. Die Welle packte Aaron, warf ihn nach vorne und rammte ihn Kopf voraus ins Riff. „Ich konnte den Hautlappen im Wasser flattern spüren, also habe ich ihn gepackt und wieder an Ort und Stelle gedrückt“, beschreibt Aaron den Moment nach dem Aufprall. Klar, dass der nächste Weg ins Krankenhaus führte, wo er mit je 18 Stichen sowie 18 Klammern wieder zusammengeflickt wurde, bevor er nach Hause durfte. Im Nachhinein muss man sagen: Aaron hat Glück gehabt hat, dass er kein Schädeltraum davongetragen hat. Auch wenn der Crash natürlich absolutes Pech war (wir haben ein paar Bilder von der Operation gesehen, die wir nicht so schnell vergessen können).

Glück im Unglück - bis auf eine Narbe auf der Stirn bleibt nichts zurück.
Glück im Unglück – bis auf eine Narbe auf der Stirn bleibt nichts zurück.