Surfen goes Hollywood

Wellenreiten boomt so gewaltig, dass die großen Hollywoodstudios dem Reiz, Surfen ins Kino zu bringen, einfach nicht widerstehen können. Nach den Filmgenres Abenteuer und Thriller, ist nun Horror an der Reihe.


Den Auftakt des neuen Surfbooms in Hollywood machte 2012 sicher der Blockbuster „Mavericks“. Bei dem der Plot eines klassischen Abenteuerfilms in die Surfszene integriert wurde. Denn genauso wie bei „Indiana Jones“ oder „Everest“, geht es bei „Mavericks“ im Grunde um einen Mann, der sich einer neuen, großen Herausforderung stellt und am Ende gewinnt (er surfte eine große Welle). Als nächstes folgte dann zum Jahresbeginn die Neuauflage von „Point Break“. Ein Thriller der alten Schule, bei dem sich alles um ausgetüftelte Überfälle, Vollgas-Verfolgungsjagten und wilde Schießereien dreht. Und diesen Sommer kommt nun mit „The Shallows“ die erste Kombination von Surfen und Horror ins Kino. Die Zutaten sind dabei ganz klassisch gewählt: Eine hübsche, junge Frau, eine mörderische Bestie (in diesem Fall ein Hai) und eine vertrackte Situation, aus der es eigentlich kein Entrinnen gibt (gestrandet auf einem Felsen, 200 Meter vom rettenden Ufer entfernt und von einem blutrünstigen Hai belagert).

Gedreht wurde in Australien und geplant ist der Kinostart für Juni in den USA. 

Unsere erste Einschätzung (wobei wir bisher auch nur den Trailer kennen): Wem „Open Water“ ( = zwei Taucher werden mitten auf dem Meer vergessen) gefallen hat, wird auch bei „The Shallows“ Spaß haben. Das gilt übrigens auch für Fans von „Rogue“ ( = Touristengruppe in Australien wird von einem riesigen Krokodil angegriffen).

Der Köder für das Monster wird von Blake Lively gespielt.
Der Köder für das Monster (unverzichtbar für einen Horrorfilm) wird von Blake Lively gespielt.