Tom Currens neue Boardvision

Tom Curren, der vielleicht stylischte Surfer der Welt, war in Marokko und surfte nichts anderes als ein Skimboard. Ist das die Zukunft des Surfens? Vielleicht! Zumindest Tom hat mehr Spaß als auf jedem normalen Board.

Toms neue Vision…

ist ein Skimboard. Zumindest ist Tom seit einiger Zeit immer öfter auf seinem grünen Skimboard anzutreffen, das er vor etwa einem Jahr von dem krassestenen Skimboarder der Welt, Brad Domke, geschenkt bekommen hat. Tom hat sich nur ein paar Finnen in das dünne Brett eingebaut, denn er surft das Skimboard nicht wie ein Skimboarder, sondern wie ein Surfer. Das heißt, Tom nimmt nicht Anlauf am Strand und gleitet dann ins Wasser. Nein, Tom paddelt auf seinem Skimboard die Wellen ganz normal im Lineup an.

Das Board…

unter Toms Füßen ist aber von ihm selbst noch etwas mehr modifiziert worden. „Tom hat es nicht nur geschafft, Finnenkästen einzubauen. Er hat auch das Volumen vergrößert, indem er ein Stück eines Schaumkerns auf das Deck gepackt hat. So hat das Board mehr Auftrieb und lässt sich überhaupt erst paddeln“, weiß Skimboard-Pro Brad Domke.

Tom Currens neue Boardvision nimmt Gestalt an.
Tom Currens neue Boardvision nimmt Gestalt an.
Über die Maße wissen wir nur, dass es 4.11 Fuß lang ist.
Über die Maße wissen wir nur, dass es 4.11 Fuß lang ist.

Angefangen hat alles…

unter der Sonne Mexikos. Dort traf Brad Domke, der bekannt wurde, als er sich auf seinem Skimboard in Puerto Escondido in riesige Wellen ziehen ließ, Tom und gab ihm eines seiner Boards. „Wir surften etliche Pointbreaks in diesem Sommer, und Tom war nur auf dem Skimboard unterwegs“, erzählt Brad. „Damals noch ohne Finnen, die hat er erst später auf einem Trip nach Frankreich eingebaut.“

Der Trip nach Mexiko, den Tom Curren auf einem Bodyboard begann und auf einem Skimboard beendete.