Es ist erst knapp drei Wochen her, als Kelly Slater mit einem Clip von seinem privaten Wavepool die gesamte Surfszene für drei Minuten in atemloses Staunen versetzte. Seitdem herrscht absolute Funkstille. Von Kelly selbst oder von der Kelly Slater Wave Company wird auf keinerlei Anfragen zu der Funktion der Welle oder über weitere geplante Wavepools reagiert, also haben wir versucht, auf eigene Faust ein paar der offenen Fragen zu beantworten.

Worum geht’s genau?

Um nichts Geringeres als die beste künstliche Welle, die je von Menschenhand geschaffen wurde. Wer sie wirklich noch nicht gesehen hat, bitte hier clicken…

Wo genau liegt Kellys Wavepool?

Tatsächlich hat es nach der Veröffentlichung des Videos nur circa 18 Stunden gedauert, bis die genaue Lage der Welle bekannt war. Und das, nachdem jahrelang nicht das kleinste Handyfoto oder Gerücht über Kellys Testcenter bekannt geworden war. Selbst zu dem Pool zu fahren, ist übrigens sinnlos. Dort gibt es nur Wellen, wenn Kelly surft, und selbst dann ist die Sicht auf den Pool durch einen hohen Bretterzaun versperrt. Wer trotzdem die genaue Adresse erfahren will, bitte hier clicken…

Wie gut ist diese Welle wirklich?

Kellys erster Ritt in dem Video dauert beinahe eine ganze Minute, fast die Hälfte der Zeit verbringt er in der Tube, und es wird geschätzt, dass er dabei eine Strecke zwischen 400 und 500 Metern zurücklegt. Klar, es gibt bessere Wellen auf der Welt, aber nicht sehr viele und die funktionieren nicht auf Knopfdruck.

Kelly Slater kann kaum glauben was er sieht, als sich seine Kreation zum ersten Mal aus dem See erhebt.
Kelly Slater kann kaum glauben, was er sieht, als sich seine Kreation zum ersten Mal aus dem See erhebt.

Warum ist das Wasser tiefbraun?

Der etwa einen Kilometer lange und 75 Meter breite See oder besser das Becken diente früher als Wasserskipool. Schon damals war das Wasser braun. Der Grund ist die Quelle, die aus Erdschichten gespeist wird, in denen sich auch die Reste uralter und tief unter der Erde begrabener Redwood-Wälder befinden. Diese versunkenen Hölzer färben das Wasser braun und machen es durch die alten Holzöle auch „glitschig“, wie ehemalige Wasserskiläufer des Sees berichten.

Ob du Kellys Tube auch meistern könntest und wie die Welle überhaupt entsteht, erfahrt ihr auf der nächsten Seite.