3 Regeln, mit denen ein Secret Spot auch wirklich geheim bleibt

Mit Secret Spots ist das so eine Sache: Verlierst du auch nur ein Wort zu viel über deine Entdeckung, ist der Secret Spot ganz schnell keiner mehr. Behältst du ihn aber für dich, kannst du deinen Stoke über diese perfekte letzte Session mit niemandem teilen.

Mikala Jones hat einen Mittelweg gefunden. Der Pro-Surfer aus Hawaii lebt schon seit Jahren auf Bali und ist bei jedem großen Swell natürlich auch in Uluwatu anzutreffen – gemeinsam mit gefühlten 250 anderen Surfern. Spaß macht ihm das Surfen in einem so überfüllten Lineup natürlich nicht wirklich, daher verabschiedet er sich so oft es nur geht in Richtung indonesischer Dschungel. Dort hat er schon so einige Secret Spots gefunden, wie etwa diesen hier, den er uns in seinem neuesten Clip zeigt. Vielleicht ist euch aufgefallen, dass Mikala dort so gut wie die ganze Zeit alleine surft. Irgendwie schafft er es, von seinen Entdeckungsreisen zwar Fotos und Filmmaterial für seine Sponsoren, die Medien und uns mitzubringen, aber die Secret Spots selbst über Jahre geheim zu halten – nur wie? Ganz einfach, indem er strikt folgende Regeln befolgt:

  1. Er reist nur mit Leuten, denen er zu 100% vertraut.
  2. Er bittet die Fotografen, die er mitnimmt, keine Fotos zu veröffentlichen, die Rückschlüsse auf die Lage des Spots zulassen, etwa durch markante Felsformationen.
  3. Wenn er nach dem Spot gefragt wird, antwortet er immer nur vage und nennt nie den genauen Zeitraum des Trips, die Größe des Swells oder die Tide, bei der er dort gesurft hat.

Wenn ihr also das nächste Mal einen Secret Spot findet, denkt an Mikala Jones und bewahrt das Geheimnis für euch. Denn was gibt es Besseres, als an einen Spot zurückzukehren und ihn genauso vorzufinden, wie ihr ihn in Erinnerung behalten habt?