7. Ist der Druck Lowers zu gewinnen, bei dem du als potentieller Gewinner giltst, nun größer, seitdem du das gelbe Jersey trägst?

Na klar, da ist ein gewisser Druck. Aber ich gehe den Rest des Jahres genauso an wie jeden anderen Wettbewerb. Nur weil ich in der Vergangenheit gut in Lowers abgeschnitten habe, heißt das nicht, dass es dieses Jahr genauso laufen muss. Ich war nie gut in Teahupo’o und jetzt habe ich es bis ins Halbfinale geschafft. Beim Surfen weiß man es einfach nie…

Jordy ist übrigens nicht nur 1.92 Meter groß, sondern auch 87 Kilo schwer. Fliegen kann er trotzdem.
Jordy ist übrigens nicht nur 1.92 Meter groß, sondern auch 87 Kilo schwer. Fliegen kann er trotzdem.

Bonusfrage: Wer sind deine größten Konkurrenten?

Ich versuche, nicht so viel darüber nachzudenken, was die anderen machen. Wenn ich mich auf mich fokussiere, erziele ich die besten Resultate und blende alles andere aus. Aber wenn es jemanden gibt, der unbedingt gewinnen möchte, dann sind das meiner Meinung nach John Florence und Owen Wright. Beide, John und Owen, surfen großartig an den vier verbleibenden WSL-Tourstopps.

Bonusfrage 2: Was braucht man, um einer der Top 5 Surfer bei der Championship Tour zu sein? Das Level an Hingabe und Athletik hat sich verändert.

Surfen nähert sich seinem Höhepunkt. Die Tage, an denen man gemeinsam abhängt und rauspaddelt und hofft, zu gewinnen, sind vorbei. Das Wort „Training” hat sich im Laufe der Zeit verändert. Früher bedeutete Training, lediglich ins Fitnessstudio zu gehen. Aber da steckt mehr dahinter. Von gesunder Ernährung, die Wahl des richtigen Equipments bis hin zu mentalem und physischem Training. Viele Komponenten spielen eine wichtige Rolle und ergeben das große Ganze.