Am vergangenen Samstag fand an der Floßlände in München der erste IGSM Rapid Surfing Junior Jam Roots Event statt. Wir beantworten euch alle Fragen zum Contest.

Fotos: Antje Seidel/ @antjefuentelsaz/ Waltraud Lang 

1. Was ist überhaupt ein Rapid Surfing Roots Event?

Roots Events passieren dort, wo Rapid Surfing seine Wurzeln hat. An natürlichen Wellen auf Flussläufen wurde der Sport erfunden und aus diesen für Eingeweihte zugänglichen Stromschnellen sind kleine Biotope des Rapid Surfing geworden. Rapid Surfing Roots Events sollen eine Plattform bieten, um mit Communities aus anderen Regionen in Kontakt zu kommen, sich zu verbinden und die Vision von Rapid Surfing mit möglichst vielen Rapid Surfern zu teilen.

Kona Ettel ist erst 11, surft aber schon besser als so mancher Erwachsener. Die Münchnerin holte sich daher auch verdient den zweiten Platz in der Super-Jam-Gruppe.
Kona Ettel ist erst 11, ist aber schon eine erfahrene Rapid Surferin.

2. Wer konnte am IGSM Junior Jam in München teilnehmen?

Junior Rapid Surfer bis 14 Jahre.

Coolere Siegertrophäen kann es kaum geben, oder?
Coolere Siegertrophäen kann es kaum geben, oder?

3. Wie lief der erste IGSM Rapid Surfing Junior Jam Roots Event ab?

Die 16 Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Zuerst war die „Jam-Jam“-Gruppe an der Reihe. Hier ging es in erster Linie um: „Dabei sein ist alles“. Die jüngste Teilnehmerin war mit Franzi Seidel gerade mal 8 Jahre alt. Im Finale war es dann der Münchener Josef Jarisch, der den ersten Platz mit stylischem Rapid Surfen für sich entscheiden konnte. Zweite wurde Carlotta Mattern, Dritte Helena Treittinger und Vierter Julius Hockenberger.

Josef Jarisch konnte die Jam-Jam-Wertung für sich entscheiden.
Josef Jarisch konnte die Jam-Jam-Wertung für sich entscheiden.

In der zweiten, der „Super-Jam“-Gruppe, ging es ein bisschen heißer her. Hier zeigten die Kids 360°, radikale Turns und Slides. Am Ende setzte sich Toni Meier im Super-Jam-Finale gegen Kona Ettel, Yves Villa und Elia Harenberg durch. Alle Finalisten boten den vielen Zuschauern tolles, radikales Rapid Surfen. Elia zeigte tolle, flüssige Rides, Yves Viala überzeugte mit radikalen Turns und Snaps, Kona Ettel mischte Snaps und Tricks, aber am Ende war es Toni Meier, der die Judges überzeugen konnte.

Toni Meier holte sich mit stylischem und progressivem Rapid Surfing den Sieg in der Super-Jam-Gruppe.
Toni Meier holte sich mit stylischem und progressivem Rapid Surfing den Sieg in der Super-Jam-Gruppe.

Auf der nächsten Seite erfahrt ihr, wer die weiteste Anreise hatte und wann der nächste Rapid Surfing Event stattfindet.