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7 Fragen an SURFINK

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Das Schweizer Bekleidungsunternehmen “SURFINK” kam ein bisschen wie der Phoenix aus der Asche. Auf einmal waren sie da und allgegenwärtig. Wir haben uns mit den Gründern über Nachhaltigkeitskonzepte, die Förderung der Surfkultur und ihre 5R Philosophie unterhalten.

Nachhaltigkeit hat sich zu einem sehr profitablen Geschäftsmodell entwickelt. Ist eure nachhaltige Produktion ein Publicity Stunt?

Bei der Gründung unseres Unternehmens stand Nachhaltigkeit weit oben auf der Prioritätenliste. Es war für uns eine fundamentale Entscheidung unser Unternehmen ökologisch aufzubauen. Wir bleiben offen um uns stetig weiterzuentwickeln und zu wachsen. Beispielsweise arbeiten wir ständig an der Verbesserung unserer Textilien,
zukünftig produzieren wir Produkte die klimaneutral, vegan, 100% Biobaumwolle und fair produziert werden.

Ihr pflanzt pro verkauften Artikel einen Baum. Wie groß ist dieser Wald mittlerweile und wo wächst er heran?

Das ist so nicht ganz korrekt, wir pflanzen pro Bestellung einen Baum. Gemeinsam mit unserer Partner-Organisation CARBON-CONNECT haben wir das Ziel 1 Million Bäume zu pflanzen. CARBON-CONNECT unterstützt die One-Tree-One-Life-Aufforstungskampagne von BOS Schweiz. Die Bäume werden in Zentral-, Mittelamerika und in Afrika gepflanzt. Mittlerweile wurden von CARBON-CONNECT schon 88 350 Bäume gepflanzt. Diese gemeinnützige Organisation mit Sitz in Zürich setzt sich seit 15 Jahren in drei Bereichen ein: Die Orang-Utan-Rettung, Rehabilitation und Auswilderungen, Entwicklungszusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung und der Schutz bzw. die
Aufforstung und Renaturierung zerstörter Regenwaldgebiete. Zugleich unterstützt
CARBON-CONNECT einkommensschwache Bauern in Zentralamerika und Senegal.

Ihr habt viele deutsche Surfer im Portfolio, allerdings seid ihr selber aus der Schweiz oder liegen wir da falsch?

7 Fragen an SURFINK
Janina Zeitler ist fester Bestandteil des SURFINK Surfteams. Pic: Matze Ried

Ihr liegt absolut richtig, unser Firmensitz liegt in der Schweiz, dort sind wir auch ansässig. Es gibt weltweit viele Surfbegeisterte und Wellenreiter, dies macht unseren Horizont endlos. Aktuell unterstützen wir viele deutschsprachige Surfer und sind stets auf der Suche nach neuen Talenten, welche wir fördern können. Altersgruppe, Nationalität oder Geschlecht spielen keine Rolle. Für uns zählt die Leidenschaft fürs Surfen, die Freude am Sport und SURFINK, sowie eine erfolgshungrige Einstellung.

Wenn man sich Marken wie Dope anschaut, gibt der Erfolg ihnen zwar Recht, dennoch sind ihre Methoden fraglich: sie suchen sich Influencer nach Follower-Zahlen und guter Optik heraus und machen mit einer Szene ein Millionengeschäft, wo sie jedoch nichts zurückgeben. Ihr unterstützt Marco Teichner und Tim Elter auch sehr unbekannte Talente und sponsert Events wie die Rapid Surf-League. Wieso habt ihr euch für diesen Weg entschieden?

Wir haben uns dazu entschieden unseren eigenen Weg zu gehen. Ohne uns von den anderen ablenken zu lassen, machen wir unser eigenes Ding. Wenn wir uns nicht früh genug um unseren Nachwuchs kümmern, wird dieser Sport keine langfristige Qualität behalten können. Dies war der ausschlaggebende Punkt weshalb wir junge Menschen wie Marco Teichner und Tim Elter sponsern. Events wie die Rapid Surf-League dienen als Plattform und bieten allen die Möglichkeit ihre Passion auszuleben. Vor allem wollen wir auch den Sport selber in den Vordergrund rücken, wenn wir also eine Rapid Surf League unterstützen und den Sport noch bekannter machen können, dann ist das für uns schon
ein großer Erfolg. Wir möchten engagierten jungen Surfern eine professionelle Karriere mit unserer Mithilfe ermöglichen.

SURFINK
Tim Elter ist auch seit kurzem im SURFINK Team. Die Schweizer geben der Szene etwas zurück.

Ihr seid erst seit kurzer Zeit im Geschäft, seid aber gleich ziemlich groß eingestiegen. Habt ihr die Schweizer Zentralbank überfallen?

Für uns kann SURFINK nicht groß genug sein, und doch freuen wir uns über eine solche Rückmeldung sehr. Wir unterstützen keinerlei Gewalt, Kriminalität oder Diskriminierung. Trotzdem muss ich hier sagen, dass es schön wäre ein Sümmchen von der Schweizer Zentralbank zu bekommen. Natürlich ohne den Überfall, das wäre viel zu mühsam. Wir haben aber seit Anfang an sehr hart für den Erfolg von SURFINK gearbeitet und das werden wir auch weiterhin machen.

Um abzuschließen noch eine Frage zu eurer 5R Philosophie. Was kann man sich darunter vorstellen und in wieweit lässt sich das am Modemarkt verwirklichen?

Es gibt Menschen, die Probleme suchen und Menschen, die Lösungen suchen. Wir zählen zu den Lösungsorientierten, deshalb haben wir die 5RPhilosophie eingeführt. Refuse, Reduce, Reuse, Recycle, Rot; was so viel heißt wie ablehnen, reduzieren, wiederverwenden, recyclen, kompostieren. Das bezieht sich vor allem auf die Verpackung. Als Online-Unternehmen erscheint es schwierig die Verpackungen völlig wegzulassen, da die Ware beim Versand geschützt werden muss. Trotzdem haben wir Möglichkeiten gefunden unsere Qualitätsmode nachhaltig zu verpacken. Unsere Verpackungsmaterialien sind wetterfest, kunststofffrei und biologisch abbaubar. Wenn sie Licht, Luft, Feuchtigkeit und Mikroben ausgesetzt sind, zerfallen biologisch abbaubare Materialien in natürliche Elemente, die in
der Natur vorkommen. Außerdem verzichten wir auf alle überflüssigen
Materialien. Die Verpackungen werden aus Recyceltem hergestellt und können wieder
verwendet werden. Sie sehen also, es gibt für vieles eine Lösung, man muss sie nur suchen. Wir hoffen natürlich auch, dass viele Unternehmen nachziehen und auf
Plastik in der Verpackung verzichten. Wir bedanken uns herzlich für das Interview und senden sonnige Grüße, hang loose!

Wenn ihr die Produkte von SURFINK auschecken wollt, könnt ihr das auf der Webseite machen.

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