Hält uns das über Wasser?

Natürlich klappt nicht alles wie gewünscht. Immer wieder plagen uns Existenzängste. Jeden Monat fragen wir uns: Haben wir überlebt? Konnten wir mehr Einnahmen generieren als Rechnungen zu bezahlen sind? Oder müssen wir mal wieder auf Erspartes zurückgreifen? Rückschläge kommen, aber Erfolge ebenso. Was uns begeistert ist, dass es kaum Neider gibt. Viele Kritiker aber umso mehr begeisterte Leute, die wir mit unserem Lebenswandel anstecken. Interessierte Menschen, die ebenfalls anfangen zu hinterfragen. Das macht uns glücklich, wenn wir andere dazu bewegen können ihren Traum zu leben oder zumindest ein Stück näher zu kommen.

Jetzt denken sich sicher einige: “Erspartes, ja wer hat, der kann!” Aber seien wir uns mal ehrlich: Was, von dem, das die Menschen jeden Monat, jede Woche, jeden Tag konsumieren, brauchen sie denn wirklich? Nach dem Reisen mit dem Rucksack haben wir unser ganzes unnötiges Zeug verkauft. Kathi hatte eine voll eingerichtete Mietwohnung in Wien und konnte es nicht fassen, was sich darin binnen drei Jahren angehäuft hat. Hab und Gut haben wir auf ein Minimum reduziert und das alles passt in unseren Van. Weniger ist für uns einfach mehr.

Froh zu sein bedarf es wenig und wer froh ist ist ein König !!!

 

Was bleibt? Unser Traum.

Wir fühlen uns so frei und doch so zu Hause wie schon lange nicht mehr. Im Winter fuhren wir 10 Wochen durch Marokko und lernten die Kultur und die Wellen vom Norden bis nach Tan Tan Plage die Küste entlang kennen. Auch in Portugal gibt es so viele Spots noch zu entdecken, vor allem hier im Norden, wo wir jetzt gerade sind. Wir stehen morgens auf, machen unsere Türen auf und sind am Meer um den Surf zu checken. Umgeben von der Natur und weit weg vom Alltagstrubel, der einst unser Leben war. Das ist unser Traum, den wir wahrhaftig leben.

Was bleibt? In jedem Fall ein kurzer Weg ans Meer. Jeder der mit dem Surfvirus infiziert ist weiß, dass das Gold wert ist.

Wo das alles hinführt

Ein weiterer Grund warum wir immer noch als Nomaden leben ist, weil wir den Ort, der uns so richtig vom Hocker haut, noch nicht gefunden haben. Wir sind also sozusagen auf der Suche nach dem Paradies. (Aber wer ist das nicht? ;)) Außerdem lieben wir die Freiheit einfach weiterzufahren momentan einfach zu sehr. Man wird also sehen, wo es uns noch so hinverschlägt. Überraschenderweise geht es nämlich den Sommer für ein paar Aufträge erst mal zurück nach Salzburg, Österreich. Hier unterrichtet Kathi Yoga im Park und gibt  Surf-Yoga Workshops in Salzburg, München und Graz.

Obwohl wir bereits wissen, dass wir nicht Landlocked bleiben werden, sind wir gespannt was Österreich für uns parat hält. Noch wissen wir nicht, wo es im Herbst hingeht, aber das wird sich früh genug zeigen. Für andere mag unser Leben wie eine ungewisse Zukunft, planlos und verloren klingen. Doch für uns ist es das nicht. Wir halten uns Optionen offen und lassen Dinge auf uns zukommen. Wir nehmen das Leben wie es kommt und versuchen das Beste draus zu machen, statt eine vorgefertigte Norm zu leben.

Wer uns folgen möchte kann das auch gerne über Instagram @salty.roamers tun.