Die Action am Horizont

Sehr schnell wurde der Unterschied zwischen Liveaction und TV-Action klar. Die Distanz zwischen dem eigentlichen Austragungsort und den Zuschauern war einfach zu groß. Immer wieder musste man Fragen was der Score war und viele Leute blieben einfach im Zelt und schauten sich die Sache am Fernseher an. Auch die Kinder. Ich fand aber, dass wenn wir schon dahin fahren, wir das Ganze auch live anschauen sollten und nicht am Fernseher. Denn dann hätte ich ja echt zu Hause bleiben können.

Peahi ChallengeWir gingen also den Wald runter in die Schlucht, wo der Einstieg ist und schauten und das Ganze von einer kleinen Anhöhe im Wald an. Es war schön kühl und man konnte sich gemütlich hin setzten, da der Event aber weit draußen auf dem Wasser stattfand, kamen die wenigsten der Athleten an Land. Boote oder Jetskis waren das Transportmittel der Wahl. Daher war es auch etwas enttäuschend für die Kids: Nur sehr wenige Stars. Kai Lenny kam aber ab und zu an Land, um seine GoPro mit den Aufnahmen für die Übertragung abzuliefern. Die Kids freuten sich und Kai ist ja auch echt ein sehr netter umgänglicher Typ. Auch nach dem Finale kam keiner der Jungs an Land und wir fanden raus, dass die Preisvergabe am Abend in einem Restaurant in Pa’ia stattfinden sollten. So verpassten die Kids die meisten ihrer Helden und meine Tochter ihre Heldinnen.

Peahi ChallengeEs ist klar, dass dieser Event nicht für Zuschauer an Land gedacht ist. Es ist ja auch schon rein von der Topographie dort sehr schwer. Dieser Event ist eine reine TV-Produktion, daher auch sehr eindrücklich für den technikinteressierten Zuschauer. Ich kann mir kaum ausmahlen, was so ein Event an Budget verschluckt und ich frage mich manchmal, ob das am anderen Ende wieder herauskommt. Das ist aber eine Frage für andere Leute.