Bei der WSL herrscht die totale Haipanik!

Jeder von uns kann sich noch an Mick Fannings Begegnung mit einem Weißen Hai in Jeffreys Bay während des Contests in Südafrika im letzen Jahr erinnern. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Gefahr durch einen Haiangriff (der dann auch noch in Echtzeit via Livestream übertragen wurde) zwar irgendwie theoretisch vorhanden, schien aber realistisch betrachtet extrem unwahrscheinlich. Jetzt, im Jahr eins nach Mick vs. Hai, denken die Verantwortlichen der WSL-Tour allerdings anders. An jedem Spot, an dem gefährliche Haie vorkommen, sind ab sofort Haischutzmaßnahmen in Kaft. Das heißt, dass für jeden Surfer im Wasser ein Jetski abgestellt ist, der ihn im Falle eines Angriffs sofort an Bord holt. Außerdem sitzen die Boardcaddys, die Reserveboards für die Wettkämpfer bereit halten, nicht mehr auf dem Board im Wasser, sondern sind an Bord eines Bootes. Zusätzlich wird der Spot auch noch mit Sonar überwacht, um zu erkennen, ob sich ein großer Fisch nähert. Die Maßnahmen werden übrigens auch jetzt in Snappers an der Gold Coast umgesetzt. Denn erst Anfang Januar wurde hier etwa 100 Meter vom Lineup entfernt ein über vier Meter langer Weißer Hai gesichtet, den die Zeitung Gold Coast Bulletin als “monster great white shark” bezeichnete.

Sieht harmlos aus, doch wer weiß, was sich unter der Oberfläche verbirgt.
Sieht harmlos aus, doch wer weiß, was sich unter der Oberfläche verbirgt.