Schritt 3: Dimensionen

Mit ein und demselben Volumen sind etliche unterschiedliche Boards denkbar. Es müssen nur Länge, Breite und Dicke angepasst werden. Diese Dimensionen stehen auf jedem Board. Doch was sagen die Zahlen aus?

Länge:

Je länger ein Board ist, desto mehr Rail schneidet durchs Wasser und desto mehr Tempo kannst du aus einem Turn mitnehmen. Kürzere Boards lassen sich eher in engen Pockets der Welle drehen.

Tom Wegener mit einem seiner Olos aus der eigenen Werkstatt.
Länger geht wohl nicht mehr. Tom Wegener mit einem seiner Olos aus der eigenen Werkstatt.

Breite:

Je breiter ein Board ist, desto stabiler liegt es im Wasser und desto besser gleitet es an. Es fühlt sich fast so an, als hätten breite Boards mehr PS unter der Haube. Schmale Boards lassen schnellere Wechsel von Rail zu Rail zu.

Wann ist ein Board zu kurz? Für Dane Reynolds liegt diese Grenze weit jenseits der Grenze fast jeden anderen Surfers.
Wann ist ein Board zu kurz? Für Dane Reynolds liegt diese Grenze weit jenseits der Grenze fast jeden anderen Surfers.

Dicke:

Ein dünnes Board lässt sich bei hohem Tempo in harte Turns legen. Es wird quasi durchs Wasser schneiden. Dicke Boards haben bei schwachen Wellen mehr Auftrieb und zeigen bei durchschnittlichen Bedingungen eine bessere Performance.

Polyester oder Epoxy? Auf der nächsten Seite erfährst du die Vor- und Nachteile.