Erinnert ihr euch noch an das so ziemlich spektakulärste Surfevent aller Zeiten? Die Rede ist vom Red Bull Cape Fear in Sydneys Botany Bay. Red Bull hat jetzt entschieden, den berüchtigten Surfcontest nach Tasmanien zu verlagern.

Genauer gesagt…

zum sagenumwobenen Big-Wave-Spot namens Shipstern Bluff. Oder auch „Shippies“ wie die Australier diese angsteinflößende Welle nennen. Der Grund für den Umzug dürfte sein, dass seit dem Cape Fear Event im Jahre 2016 schlichtweg nicht die richtigen Surf-Conditions zusammen kommen wollten, um das Event ein weiteres Mal zu veranstalten. Demzufolge sahen sich die Verantwortlichen von Red Bull dazu gezwungen etwas gegen diese Flaute zu unternehmen und sich einen neuen extravaganten Surfspot zu suchen. Die Entscheidung fiel auf Tasmaniens berühmteste Welle im Süden der Insel. Denn im Gegensatz zu Sydneys „Ours“ sind die Surf-Bedingungen hier um einiges konstanter.

Auf solche mutantischen Barrels können wir uns in Zukunft freuen.                                            Foto: Red Bull Content Pool

Tatsächlich…

wird der Red Bull Contest der erste Contest in Shipstern Bluffs mächtigen Wellen überhaupt sein. Zuvor hat es hier noch keinen Surfwettkampf gegeben. Was wahrscheinlich daran liegt, dass das Terrain rund um den legendären Surfspot alles andere als leicht zugänglich ist. Demzufolge ist es auch wahrscheinlich, dass bis auf ein paar Locals kaum Zuschauer zu dem Event erscheinen werden. Doch die Welt wird dank eines Live-Broadcast nichts von der spektakulären Action verpassen. Schließlich bleibt noch die Frage, wer denn überhaupt bei dem vielversprechenden Contest teilnehmen wird. Neben Russel Bierke, dem Gewinner des Cape Fear Events 2016, sollen unter anderem Ryan Hipwood, Laurie Towner und einige tasmanische Hellmen an den Start gehen. Jetzt haltet euch fest! Momentan macht das Gerücht die Runde, dass kein geringer als Mick Fanning himself einer der weiteren Surfer sein wird, der sich in die monströsen Wellen von Shipstern Bluff stürzen wird. Ob sich das Gerücht am Ende bewahrheitet, bleibt abzuwarten. Jedenfalls hat die australische Surf-Ikone bereits Erfahrung mit Tasmaniens Monster-Slab gesammelt.

Hier beweist Mick Fanning, dass er Eier aus Stahl hat: