Am Wochenende traf ein XXL-Swell auf Hawaii ein, der Lifeguards und Big-Wave-Maniacs Höchstleistungen abforderte.

Wie groß waren die Wellen?

Riesig! So groß, dass an der North Shore die Häuser mit Sandsäcken gesichert, fast jeder Strandzugang abgesperrt und etliche Straßen überspült wurden. Die Faces der Wellen waren sicher jenseits der 40-Fuß-Marke und das Surfen konzentrierte sich auf genau 2 Spots: Waimea Bay an der North Shore und Jaws auf Maui. Ein Ritt am Samstag, als der Swell noch nicht mit voller Stärke angekommen war, zeigt was für Wasserberge da über das Riff von Jaws rollten.

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Sonntag war es dann noch größer

Und der erste Ritt am Morgen in Jaws sah so aus:

Aber natürlich lief auch nicht alles nach Plan, wie diese Freakwelle in Jaws beweist. Leider wurde nicht bekannt wie viele Leashs oder Boards diesem Waschgang zum Opfer fielen.

Ein Moment, den man nur genießen kann, wenn man etwas Abstand hat.
Ein Moment, den man nur genießen kann, wenn man etwas Abstand hat.

An der North Shore wurde auch gesurft

Aber nur in Waimea Bay. Eine Beobachtung, die ein Reporter des Stab-Magazines dort machte: Draußen im Lineup sitzen die Legenden der North Shore auf ihren Guns. Am Strand stehen Zuschauer in engen Rehen und werden von Lifeguards ununterbrochen daran erinnert, wie gefährlich der Ozean an diesem Tag ist. Damit keiner dem Wasser zu nahe kommt, wurde sogar ein Absperrband über den gesamten Strand gespannt. Dann fährt ein Mietwagen vor, auf dessen Dach ein Softtop-Malibu mit Plastikfinnen geschnallt ist. Ein Mann steigt aus, nimmt das Board und geht Richtung Wasserlinie. Doch dort kam er nie an. Die Lifeguards sprangen aus ihrem Turm, sprinteten über den Strand und fingen den wohl etwas anhungslosen Anfänger ab. Das war wohl sein Glück…

Auf der nächsten Seite gibt es noch 40 Sekunden voller gigantischer Tubes und fieser Wipeouts in Jaws.