Heute, am 8. Dezember, wenn auf Hawaii die Sonne aufgeht, beginnt die Waiting Period des legendären Contest in Pipeline. Doch wie werden die Wellen dieses Jahr brechen?

Es gibt ein Problem

Und das heißt Sand. In den letzten Wochen trafen nämlich einige Swells direkt aus Norden auf die North Shore. Leider haben dieses Swells die unangenehme Eigenschaft, das Riff von Pipeline mit Sand zuzuschütten. Idealerweise ist das Pipe-Riff frei von Sand, und der Channel direkt daneben ist so tief, dass keine Wellen darüber brechen. Jetzt ist aber das Gegenteil der Fall: Das Riff ist unter Sand begraben und der Channel daneben gleich mit. Teils ist das Wasser nur noch knietief. Als Folge laufen die Wellen nicht mehr an der Riffkante entlang, sondern brechen mehr wie ein Closeout an einem Beachbreak. Einziger Vorteil: Es gibt jetzt eine Minilagune in dem breiter gewordenen Strand, die als Kinderbadewanne dient.

Der Strand von Pipeline wie er gerade aussieht. Normalerweise sollte man aus dieser Perspektive eigentlich keinen Sand sehen.
Der Strand von Pipeline wie er gerade aussieht. Normalerweise sollte man aus dieser Perspektive eigentlich keinen Sand sehen.

Das Problem gibt es seit vielen Jahren, und nach einem großen Swell aus Westen liegt das Riff wieder frei. Doch leider sieht es momentan nicht nach so einem Swell aus.

Auf der nächsten Seite steht, warum das Problem aber nicht so schlimm ist.