Gerücht Nummer 2: Die Wellen sind shit

Als Matt Wilkinson, der im Moment überraschend die Worldtour-Rangliste anführt, nach seiner Vorbereitung für Rio gefragt wurde, lautete seine Antwort: „Ich war hier in Australien auf der Suche nach Closeout-Shorebreaks mit einer Menge Backwash. Einfach um Closeout-Turns zu trainieren, denn damit gewinnt man in Rio. Oder, wenn der Swell groß genug ist, mit kurzen Barrelsections. Musste mich hier zu Hause nur von den langen Wellen an den Points fernhalten und stattdessen immer Beachbreaks surfen.“ Klingt ganz so, als ob Gerücht Nummer 2 stimmt. Aber das ist nur eine Seite der Medaille. Denn letztes Jahr zögerte John John Florence nicht, einen Rodeo zu zeigen, genauso wie Felipe Toledo riesige Fullrotations. Tricks eben, die die Pros probieren, wenn mit einem Manöver ein Heat gewonnen werden kann. Und meist ist das der Fall in kurzen, steilen Shorebreakwellen wie in Rio.

John John Florence in Rio.

Prime-Faktencheck: Gerücht Nummer 2 stimmt nicht wirklich. Die Wellen reichen zwar in ihrer Qualität nicht an lange Indo-Barrels heran, aber sie zwingen die Pros, eine gute Show zu zeigen. Vielleicht mehr als an anderen Spots.

Wird man nicht sofort überfallen, wenn man auf die Straße tritt? Lest selbst auf der nächsten Seite.