Hast du bereits von Surfern gehört, die gesundheitliche Probleme hatten, nachdem sie in der Nähe von Thyborøn ins Wasser gegangen sind?

Nein, aber ich weiß, dass er dort vor Jahren bereits einmal einen Zwischenfall gab. Nachdem unzählige tote Fische und Vögel in der Gegend um die Chemiefabrik gefunden worden waren, musste Cheminova das Giftmülldepot ausheben und reinigen lassen. Danach durften sie so weitermachen wie zuvor.

Was es für benachbarte Spots wie Agger und Klitmoller bedeutet, wenn mehrere Tonnen Giftmüll in die Nordsee gespült werden, möchten wir uns lieber nicht vorstellen!
Was es für benachbarte Spots wie Agger und Klitmøller bedeutet, wenn mehrere Tonnen Giftmüll in die Nordsee gespült werden, möchten wir uns lieber nicht vorstellen! Karte: Google Maps

Was passiert, wenn der Worst Case eintritt und die Chemikalien wirklich in die Nordsee gespült werden?

Das kann niemand genau sagen. Aber wer die vielen Schilder am Strand vor der Chemiefabrik sieht, die davor warnen, hier ins Wasser zu gehen, kann sich vorstellen, wie giftig diese Brühe ist. Wenn die Stahlmauer unterspült wird, könnte das verherrende Folgen für die Spots in der Umgebung haben. Agger liegt nur 14 Kilometer nördlich von Thyborøn, und auch nach Klitmøller sind es nur 50 Kilometer.

Du möchtest Oliver und die Bewohner von Thyborøn unterstützen? Hier geht’s zur Online-Petition!

Oliver Hartkopp würde gerne noch länger Wellen wie diese in der Nordsee surfen. Foto: Hallvard Kolltveit
Oliver Hartkopp würde gerne noch länger Wellen wie diese in der Nordsee surfen. Ihr auch? Dann unterzeichnet die Petition! Foto: Hallvard Kolltveit