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Frankreich probt den Aufstand: Surfverbot verlängert

Frankreich probt den Aufstand. Obwohl am 11. Mai der Lockdown in Frankreich endet wurde das Surf Verbot bis zum 2. Juni verlängert. Auf Facebook und anderen Social Media Plattformen planen französische Surfer den Aufstand.

Während sich am Anfang des Lockdown die meisten Surfer noch solidarisch mit dem Stay the F*** at Home Movement zeigten, droht die Stimmung jetzt zu kippen. Während die Forderungen nach Solidarität mit den Risiko Gruppen immer leiser werden, werden die Stimmen nach der Aufhebung des Surfverbots immer lauter, in sozialen Medien formiert sich langsam aber sicher eine große Gruppe von Kritikern des Surfverbots.

Die Reaktionen des französischen Staats und die Durchsetzung des Surfverbots waren dabei durchaus martialisch; so wurden Surfer aus leeren Line-Ups mit Polizeibooten und Hunbschraubern gezogen, public shaming und Social Media Schelle begleiteten hohe Geldstrafen.

Frankreichs Küstenstädte sind jetzt Ghosttowns

Frankreich probt den Aufstand – Alternativen zum Surfverbot

Dass ein Surfverbot nicht alternativlos ist zeigten Länder wie Australien und die bspw. die USA, mit mehr oder minder großem Erfolg. Das System des “Dynamic Beach” (eine Art “Surf and GO”) funktionierte allerdings nur ordentlich, wenn die Einhaltung der Abstandsregel und das Aufenthaltsverbot am Strand ausreichend kontrolliert wurde. Aber  staatliche Kontrolle wäre für das australische Pilotprojekt auf französischem Boden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Fallstrick.

Portugal kippt das Surfverbot

Auch in Portugal galt bis vor kurzem das Surfverbot. Dieses wurde allerdings am 4.Mai zugunsten des Dynamic Beach Systems aufgehoben. Portugal hat das Sufverbot am 18.März ausgerufen und war damit eines der ersten Länder weltweit. Der große Unterschied zwischen Portugal und Frankreich: in Portugal gibt es vergleichsweise wenig Infizierte und eine niedrige Mortalitätsrate.

Französische Surfcommunity ist geschockt – und probt den Aufstand

Die meisten Surfer erhofften sich, dass mit der Aussetzung des Lockdown die Rückkehr ins Wasser folgt. Frankreichs Premier Minister Edouard Phillipe hatte allerdings andere Pläne und schockte die Surfcommunity mit der Verlängerung. Nun hat sich sogar die französische Surf Föderation eingeschalten und sich mit der Bitte an den Staat gewandt, den Surfsport unter Einhaltung der Abstandsregelungen zu legalisieren. Außerdem wurden 17.000 Unterschriften gesammelt, die sich für eine sofortige Rückkehr ins Wasser stark machen. Die Reaktion der Regierung: Stille. Nun hat das Regierungsoberhaupt von St.Pierre D`Oleron bereits den zivilen Ungehorsam angekündigt: ab 11-Mai wird die Bevölkerung der Insel vor der Westküste Frankreichs wieder surfen. Ohne Wenn und Aber. Und auch am Festland probt Frankreich den Aufstand. In der Facebook Gruppe  Tous a L`eau a partir du 11, die mittlerweile über 1000 Mitglieder zählt, plant ein Teil der Surfcommunity einen Paddel Out, um gegen das anhaltende Surfverbot zu demonstrieren. Die Waffe des Aufstands: #rendeznousnosplages

Es weht ein Hauch Robbespierre, Danton und Marat durch die Grande Nation. Fortsetzung folgt am 11.Mai.

 

In welchen Ländern ein Surfurlaub am wahrscheinlichsten ist? Das lest ihr hier: https://prime-surfing.de/corona-and-surfing-faellt-der-sommer-surf-aus-pid64741/