Diese Woche sind wir mal wieder in Frankreich, wo tagelang perfekte Lines in Richtung Küste rollten. Und sich ein Naturschauspiel der ganz besonderen Art ereignete.

Foto: David Berthet/ Ripitup

Eine überdimensionale dampfende Badewanne

Wer letzte Woche frühmorgens beim Wellen-Check auf der Düne stand, wurde Zeuge eines einzigartigen Naturschauspiels, das sich so jeden Winter aufs Neue an der französischen Atlantikküste wiederholt: Das Meer dampft!

Wieso ist das so?

Weil die Luft in Hossegor an besonders kalten Tagen gerade mal ein paar Grad über 0 liegt, das Meer aber mit etwa 12 bis 14 Grad noch verhältnismäßig warm ist. Dann trifft das warme Wasser auf die kühle Luft, verdunstet und verwandelt sich in winzige Wassertröpfchen, die als Nebel sichtbar werden. Die Folge: Das Meer sieht aus wie eine überdimensionale dampfende Badewanne!

Fotograf David Berthet, der den Surf-Blog Ripitup ins Leben gerufen hat, kennt dieses Phänomen bereits, lebt er doch seit vielen Jahren in Hossegor. „Aber so ein Anblick ist immer wieder magisch, vor allem wenn dann doch so perfekte Lines auf einen zurollen „, erzählt er. „Letzte Woche hat hier in Frankreich wirklich alles perfekt zusammengespielt: Die Wellen, das Wetter, nur morgens war es ein bisschen kalt…“

Aber ohne die eisigen Temperaturen hätten wir dieses magische Foto nie gesehen…

Und wer sehen will, wo es letzte Woche die vielleicht besten Wellen des Jahres an der Küste von Polen gab, sollte sich die Friday Evening Wave von letzter Woche ansehen.