Diese Woche sind wir in Portugal, wo trotz fiesem Nordwind ein Spot perfekt funktionierte.

Foto: Tim Wendrich

Zu sehen ist der portugiesische Surfer João Kopke…

und wie es zu dem Bild kam, erzählt er besser in eigenen Worten:

„Es war ein kalter Nachmittag im Frühling, als der Nordwind unbarmherzig mit voller Wucht an der Küste blies. Das ist genau die Windrichtung, die hier in Portugal fast jeden Traum von einer Surfsession zerstören kann. Ich kannte aber einen Left-Hander, der fast bei jeder Windtsärke trotzdem funktioniert. Ich hatte auch keine Fotosession geplant, sondern war mit einem Frund unterwegs, der in London wohnt und nicht mehr oft ins Wasser kommt. Wir wollten einfach ein paar Wellen haben bevor es dunkel wird, das war alles. Ich kannte Tim, den Fotografen, auch noch gar nicht und im Wasser dachte ich eher, dass er filmt – das Gehäuse seiner Kamera sah irgendwie mehr nach Film aus. Die Wellen waren aber richtig lustig und hatten zig Air-Sections. Dazu kam der Wind, der mir mein Board in der Luft regelrecht an die Füße presste. So ging es nur um Big-Moves bis zur Dunkelheit. Es dauerte dann noch ein paar Stunden bis ich von Tim kontaktiert wurde. Er hatte mich auf Instagram gefunden und zeigte mir das Foto. Einen Plan für eine Verwendung hatten wird damals nicht, wir wussten nur, dass es ein guter Shot war.“

Tatsächlich wurde aus dem Foto dann mehr, als sich João je erhofft hatte. Es landete nämlich auf dem Cover der aktuellen Ausgabe von Prime-Surfing.

Die Travel Issue von Prime-SurfingMehr von João erfahrt ihr hier

Und wer sehen will, wie Hossegor aussieht, wenn das Meer einer überdimensionalen dampfenden Badewanne gleicht, der sollte sich die Friday Evening Wave von letzter Woche ansehen.