Diese Woche sind wir in Dänemark und zwar wenige Tage nach Silvester, als Sturmtief Axel abgezogen war und cleanen Swell zurückgelassen hatte.

Foto: Randi Altmann / Text: Moritz Martin

Die Geschichte eines Silvestertrips

„Es wurde wieder lange hin und her überlegt, wo es über Silvester hingehen sollte. Und dann wurde es doch wieder Dänemark – irgendwie kamen immer mehr dazu, und wir waren endlich mal wieder mit fast der gesamten Brettspiel-Crew unterwegs. Die Tage um Silvester waren diesen Winter jedoch für alle, die sich nach Dänemark aufgemacht hatten, wellenmäßig eher ernüchternd. Diejenigen allerdings, die noch ein paar Tage länger bleiben konnten, hofften auf die zwei Tage nach Sturmtief Axel…“

Die Geduld wurde belohnt

„Nachdem wir am 4. Januar, dem Mittwoch, schon ordentlich gescort hatten, enttäuschte uns auch der Blick über die zugeschneite Düne am Donnerstagmorgen in Nørre nicht: Immer noch kopfhohe Sets, leichter Offshore, Sonne und nicht mal 10 Leute im Wasser. Nachdem wir in nur fünf Minuten Zuschauen eine heftige Barrel von Jonas und eine fette Rechte von Finn (die auf dem Foto) gesehen hatten, waren wir heiß und machten uns fertig. Im Wasser kannte man sich und traf die üblichen Verdächtigen. Nach einer 2 1/2 Stunden-Session, wovon wir eine Stunde mit Fotografieren verbrachten, war es Zeit für eine kurze Pause und eine Runde Aufwärmen am Kamin.“

Wer würde nicht sofort ins Wasser wollen, wenn er so eine Welle vom Strand aus beobachtet?

Es ging noch weiter

„Nachmittags ging es dann noch für eine zweite Session nach Klitmøller. Immer noch solide Sets mit kaum Wind machten uns die Entscheidung leicht, nur der nasse, fast gefrorene Anzug sorgte für leidende Stöhnerei auf dem Parkplatz.“

Und hier geht’s zur Friday Evening Wave von letzter Woche nach Frankreich, wo zu Silvester nochmal Perfektion herrrschte.