Diese Woche sind wir an der North Shore, wo John John Florence am Donnerstag die einzige surfbare Welle fand.

Denn die Bedingungen auf Hawaii sind ganz und gar nicht…

tropisch. Statt cleanen Lines, herrscht seit Tagen Onshore-Sturm mit riesigen Weißwasserwalzen. Am Mittwoch waren die Bedingungen so außer Kontrolle, dass nur in Waimea Bay ein paar Berge aus Wasser geritten wurden (hier zu sehen). Am Donnerstag waren dann alle Augen auf Pipeline gerichtet, da die Pipe Masters endlich weiter gehen sollten. Doch der Ozean war im Morgengrauen noch viel zu aufgewühlt und der Contest wurde erstmal in Wartestellung versetzt. John John Florence paddelte trotzdem in den Lineup, droppte in eine Welle, wurde getubed, dann nochmal getubed und alle am Strand dachten: Die Wellen sind gut, gleich geht der Contest los. Doch nach kurzer Euphorie kamen die Organisatoren zur Besinnung und erkannten, dass nur John John in diesen Bedingungen solche Wellen findet. Contest „off“ lautete daher das Urteil und der Ritt des Morgens sah so aus:

Und wer erfahren will, wie man einen einsamen Peak in Marokko findet, der sollte sich die Friday Evening Wave von letzter Woche ansehen.