Heute sind wir im fernen Osten oder genauer in China, wo eine Welle bricht, die wie der wahrgewordene Traum eines Longboarders aussieht.

Fotocredit: WSL

Surfen und China…

sind zwei Worte, die selten zusammen in einem Satz verwendet werden. Doch China bekommt in Wirklichkeit eine Menge Swell ab, wie Will Hayden-Smith weiß, der die WSL-Tour in Australasia organisiert. „Ich habe in China nur ganz selten ein Flat erlebt. Dafür aber recht oft echte Typhoon-Swells, die kopfhohe Wellen brachten.“

Ein langer Point mit tropisch warmen Wasser - was will man mehr?
Ein langer Point mit tropisch warmem Wasser – was will man mehr? Credit: WSL

Der Spot

Riyue Bay liegt auf der Insel Hainan und ist ein langer Lefthander, der präzise wie ein perfekter Point läuft. Die Walls sind geradezu ideal für Longboarder. Was auch der Grund war, an diesem Ort Anfang Dezember die Longboard-Weltmeisterschaften durchzuführen.

Männer traten auf ihren Longboards beim Kampf um den Titel an. Eine davor: Kelia Moniz.
18 Ladys und 36 Männer traten auf ihren Longboards beim Kampf um den Titel an. Eine davon: Kelia Moniz, für die aber im Viertelfinale Schluss war. Credit: WSL

Die Welle im Video

Weltmeister geworden sind übrigens Tory Gilkerson aus den USA bei den Ladys und Phil Rajzman aus Brasilien bei den Männern.

Und hier geht’s zur Friday Evening Wave von letzter Woche nach Frankreich, wo der ehemalige deutsche Meister Marc Piwko die beste Session des Sommers erlebte.